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Klubs erteilen Freigabe: Sturm, Hecht und Kölzig bei Olympia dabei

Strapazen für die Kufencracks

New York - Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft kann bei den Olympischen Winterspielen teilweise auf alle drei deutschen NHL-Stars bauen. Die San Jose Sharks erteilten Marco Sturm die Freigabe für zwei Begegnungen der Vorrunde in Salt Lake City. Die Edmonton Oilers legen Jochen Hecht für die Auftaktpartie am 9. Februar gegen die Slowakei ebenfalls keine Steine in den olympischen Weg. Und Olaf Kölzig könnte zum dritten und letzten Vorrundenspiel am 12. Februar gegen Lettland das deutsche Tor hüten.

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Das dürfte Hans Zach freuen: Der Bundestrainer kann bei Olympia auf die NHL-Stars zurückgreifen.

Allerdings ist der Olympia-Einsatz sowohl für Marco Sturm als auch für Jochen Hecht mit gewaltigen Strapazen verbunden. Sturm steht mit seinen San Jose Sharks noch am 6. Februar gegen Calgary in der NHL auf dem Eis. Zwei Tage später muss der Niederbayer noch einmal das Club-Trikot tragen. Doch direkt nach der Partie gegen Chicago stößt er zum DEB-Team und kann gegen die Slowakei (am 9.02.) und gegen Österreich nur einen Tag später für Deutschland spielen.

Im Privatjet nach Salt Lake City

Die Sharks, zur Zeit Tabellenführer der Pacific Division, zeigen sich großzügig. Der Stürmer darf eine NHL-Partie schwänzen (am 10.02. gegen Carolina). Und: "Direkt nach dem Spiel werde ich nach Salt Lake City geflogen. Unser Eigentümer George Gund stellt mir dabei extra sein Privatflugzeug zur Verfügung." Da nimmt der DEB- Hoffnungsträger auch die Belastung von fünf Spielen in sieben Tagen in Kauf: "Das ist nicht so schlimm, schließlich ist Olympia etwas ganz besonderes."

Fünf Spiele in sieben Tagen

Der Flug- und Zeitplan von Jochen Hecht ist sogar noch gedrängter. Am 7. Februar tritt er mit den Oilers bei den St. Louis Blues an. Nur 24 Stunden später steht das Punktspiel bei den Dallas Stars auf dem Programm. Danach kommt der Blitzabstecher nach Salt Lake City mit dem Spiel gegen die Slowakei am 9. Februar. Die folgenden NHL- Begegnungen soll Hecht dann wieder mit den Oilers bestreiten, am 10.02. in Phoenix und am 12.02. zuhause in Edmonton gegen die San Jose Sharks. Unter dem Strich bedeutet dieser Spielplan, dass der 24- jährige Mannheimer fünf Spiele in sechs Tagen absolvieren soll.

Hechts Kurzabstecher ist noch nicht gesichert

Gesichert ist allerdings Hechts Kurzabstecher nach Salt Lake City noch nicht. Im Gegensatz zu den Sharks stellen die Oilers kein Flugzeug zur Verfügung. Edmontons General Manager Kevin Lowe: "Die Spielergewerkschaft NHLPA übernimmt das Ersteklasse-Ticket. Wir kümmern uns um die Reise-Planung, doch das Flugzeug müssen die Deutschen schon selbst organisieren." Wegen des gedrängten Zeitplans bliebe wohl nur die Möglichkeit eines Charterfluges. Und ob der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) dafür Geld ausgeben will steht noch nicht fest.

Olaf Kölzig spielt mit seinen Washington Capitals am 8. Februar in Nashville, am 9. in Tampa Bay und am 11. zu Hause, wieder gegen Tampa Bay. Erst danach könnte Kölzig zum Kader stoßen. In der Partie gegen Lettland (12.02.) wäre der Goalie verfügbar. Aus der Vierergruppe Deutschland, Slowakei, Österreich und Lettland qualifiziert sich nur der Gruppenerste für die Medaillenrunde.

Von Wolfgang Büttner, dpa - Foto: Archiv


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Zuletzt geändert am 21. Dezember 2001 11:23 von sab

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