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Deutsche Soldaten als Schutztruppe nach Kabul:

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

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Nach dem Beschluß des Bundestages vom Samstag ist nun der Weg nach Afghanistan frei für Bundeswehr-Soldaten

Berlin - Nach dem Bundestagsbeschluss über den Einsatz von bis zu 1200 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan laufen die Vorbereitungen für die internationale Schutztruppe auf Hochtouren. Zusammensetzung und Einsatzzeitplan sollen nach Angaben des Verteidigungsministeriums am kommenden Donnerstag und Freitag in Großbritannien auf einer Kommandeur-Konferenz der beteiligten Länder festgelegt werden.

Großbritannien leitet den zunächst auf sechs Monate befristeten Einsatz (bis 20. Juni) in den ersten drei Monaten. Erst danach werde ein multinationales Erkundungskommando - voraussichtlich am 29. Dezember - nach Kabul fliegen. Dazu gehören wahrscheinlich drei bis vier Führungskräfte der Bundeswehr, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam. Anfang Januar sollen deutsche Vorauskräfte in einer Größenordnung von etwa 200 Mann in die afghanische Hauptstadt fliegen.

Niedersächsische Bundeswehreinheiten als mögliches Vorauskommando

Am Samstag hatte der Bundestag in einer Sondersitzung mit großer Mehrheit dem Einsatz von bis zu 1200 Soldaten im Rahmen einer Schutztruppe unter UN-Mandat zugestimmt. Für den Antrag der Bundesregierung votierten 538 Abgeordnete, 35 stimmten dagegen. 8 Parlamentarier enthielten sich. Die rot-grüne Regierung bekam eine eigene Mehrheit zu Stande.

Nach dpa-Informationen bereiten sich niedersächsische Bundeswehreinheiten als mögliches Vorauskommando auf einen Abmarsch Richtung Afghanistan vor. Zu den Einheiten zählen aller Voraussicht nach eine verstärkte Fallschirmjäger-Kompanie aus Varel mit gut 200 Soldaten sowie eine Stabskompanie der Luftlandebrigade 31 aus Oldenburg. Die Brigade mit Standorten in Oldenburg und Varel steht unter dem Kommando von Brigadegeneral Carl-Hubertus von Butler, der das deutsche Kontingent in Kabul befehligen soll.

Fischer sieht wichtigste Aufgabe im Schutz der Vertrauensbildung

Die wichtigste Aufgabe der Schutztruppe sei, den Prozess der Vertrauensbildung zwischen den ehemaligen Bürgerkriegsparteien abzusichern, sagte Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) im Bundestag. In Kabul hatte am Samstag der Paschtune Hamid Karsai die Regierungsgeschäfte übernommen.

weiter: Scharping: Umfassende Sicherheit sei nicht zu gewährleisten weiterblättern
 

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Zuletzt geändert am 23. Dezember 2001 16:03 von mwege

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