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Nach dem Schneechaos von Freitag und Samstag:

Verkehr wieder weitgehend normal

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Starke Schneefälle am Freitag und am Samstag sorgten dafür, dass der Verkehr in Thüringen und anderen Teilen Deutschlands zum Erliegen kam. Auf den Autobahnen bildeten sich Staus von über hundert Kilometern Länge. Hilfsorganisationen versorgten die Autofahrer mit heißen Getränken und Decken

Berlin - Nach dem Schneechaos von Freitag und Samstag hat sich der Verkehr auf den deutschen Fernstraßen weitgehend normalisiert. Am Sonntagmittag gab es nach Angaben der Polizei keine witterungsbedingten Staus mehr. Allerdings kam es auf eisglatten Fahrbahnen vor allem in Norddeutschland zu zahlreichen Unfällen, die für kleinere Verkehrs-Behinderungen sorgten.

In Niedersachsen wurde auf der Autobahn A2 wegen der Witterungsverhältnisse Tempo 60 angeordnet. Für den Heiligabend sagte der Deutsche Wetterdienst für Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland wieder zum Teil ergiebige Schneefälle voraus, die auch den Verkehr auf den Autobahnen stark behindern könnten.

Vorübergehend Katastrophenalarm ausgelöst

Am schlimmsten vom Schneechaos betroffen war Nordbayern. Dort hatte sich auf der Autobahn A9 von Nürnberg bis zur Landesgrenze Thüringen nach Angaben der Polizei am Freitagnachmittag ein Stau von 150 Kilometern Länge aufgebaut. Allein dort mussten nach Angaben des bayerischen Innenministeriums bis zu 60.000 Autofahrer die Nacht in ihren Wagen verbringen, weil Räumfahrzeuge wegen Schneewehen nicht durchkamen. "Einige Autofahrer saßen mehr als 15 Stunden fest", sagte ein Polizeisprecher.

Die fränkischen Landratsämter Bayreuth, Kulmbach und Hof lösten vorübergehend Katastrophenalarm aus. Polizei, Feuerwehr und Hunderte Helfer von Rotem Kreuz und Technischem Hilfswerk versorgten Autofahrer mit Decken und warmen Getränken. In Notunterkünften wie Schulen und Turnhallen wurden unterkühlte Autofahrer versorgt. "Viele Autofahrer blieben liegen, weil das Benzin ausging oder die Autobatterien versagten", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfanken in Bayreuth. Erst nach rund 24 Stunden war die Autobahn wieder frei befahrbar.

Norddeutschland noch am Sonntag betroffen

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Nach starken Schneefällen war die Sauerlandlinie (Autobahn A 45 ) seit Freitag abend auf über 50 Kilometer durch querstehende LKW blockiert.

Auch in anderen Bundesländern standen Autofahrer bis zu 15 Stunden in Staus. Betroffen war in der Nacht zum Samstag vor allem die bergige Sauerlandline A45, wo der Verkehr Richtung Dortmund auf einer Länge von 40 Kilometern still stand. Am Samstag staute sich auf der A3 Köln-Frankfurt der Verkehr im Westerwald nach ADAC-Angaben auf einer Länge von 50 Kilometern. Auch in Niedersachsen, Sachsen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg kam es auf zahlreichen Autobahnen und Landstraßen zu kilometerlangen Staus.

Am Sonntag war der Verkehr vor allem in Norddeutschland noch durch die Witterung beeinträchtigt. Ein Sprecher der Autobahnpolizei in Hannover-Garbsen sagte, die Fahrbahnen seien zum Teil noch spiegelglatt, weil die Temperaturen so tief seien, dass das gestreute Salz das Eis nicht abtauen könne. Aus diesem Grund habe man die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A2 angeordnet. Es hätten sich zahlreiche Unfälle ereignet, bei denen es zumeist nur Blechschäden gegeben habe.

Züge und Flüge ausgefallen

Auch der Bahn- und Flugverkehr verlief am Sonntag wieder weitgehend normal. Allein auf dem Frankfurter Flughafen waren Freitag und Samstag über 250 Flüge ausgefallen. Bei der Bahn hatte es Verspätungen bei Fernverbindungen gegeben. Im Regionalverkehr waren nach Angaben der Deutschen Bahn auch einzelne Züge ausgefallen.

Reuters - Fotos: dpa


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Zuletzt geändert am 23. Dezember 2001 15:22 von mwege

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