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zurückblättern  ... Mitreisende vereiteln Terroranschlag

Die Maschine der American Airlines wurde umgeleitet und landete, eskortiert von zwei alarmierten F-15-Kampfjets der US-Luftwaffe, sicher in Boston (Massachusetts). An Bord der Boeing befanden sich 185 Passagiere, die ihre Reise nach Miami später fortsetzen konnten, und 12 Besatzungsmitglieder.

Einer Stewardess in die Hand gebissen

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Wieder sollte ein Flugzeug der American Airlines Opfer eines Anschlages werden. Der Attentäter im Flug 63 konnte allerdings von Passagieren überwältigt werden.

Das Drama bei Flug 63 begann nach Augenzeugenberichten, als eine Stewardess während des Fluges über den Atlantik einen Schwefelgeruch wie beim Anzünden eines Streichholzes bemerkte. Ein etwa 28 Jahre alter Passagier in Reihe 29 versuchte, einen seiner Schuhe in Brand zu setzen. "Er sagte, er sei verdrahtet", berichtete der Flughafendirektor von Boston, Tom Kinton, später vor der Presse.

Die Stewardess habe um Hilfe geschrien. Der kräftige Mann habe heftigen Widerstand geleistet, als fünf oder sechs Passagiere ihn überwältigten. Ein direkt hinter dem Mann sitzender Mitreisender packte ihn an den Schultern und riss seine Arme zurück. "Zwei andere fassten ihn an den Beinen", schilderte er. Ein weiterer Helfer berichtete: "Ich war in fünf Sekunden dort, und da hatten ihn zwei oder drei schon." Bei der Rangelei wurden zwei Flugbegleiter verletzt. Einer Stewardess biss der Mann bei der wütenden Gegenwehr in die Hand.

Mit Klebeband und Hosenträgern an den Sitz gefesselt

Der Mann wurde mit Klebeband und Hosenträgern an seinen Sitz gefesselt. Zwei Ärzte unter den Passagieren gaben ihm drei Beruhigungsspritzen, während die Crew zur Ablenkung der Passagiere einen heiteren Film abspielte. Nach der Landung in Boston-Logan wurde die Maschine zu einem abgelegenen Bereich der Rollbahn dirigiert und auf weiteres verdächtiges Material hin durchsucht.

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Zuletzt geändert am 23. Dezember 2001 17:09 von mwege

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