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Di 25.12.2001

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In Bayern entgleiste am Heiligabend ein Triebwagen der Vogtlandbahn zwischen Hof und Weiden. Verletzt wurde dabei niemand. In Sachsen kämpfte der Winterdienst die ganze Nacht gegen die Schneemassen. Die Lage sei katastrophal, sagte Gottfried Marx vom Verkehrswarndienst in Dresden. Die Schneewehen blockierten auch Autobahnen und Bundesstraßen. Mehrere Orte im Erzgebirge waren nicht erreichbar.

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Erst am Dienstagnachmittag begann sich die Situation allmählich zu bessern. Entwarnung könne aber nicht gegeben werden. Die Polizei appellierte an die Autofahrer, auf lange Fahrten zu verzichten. Die Züge fuhren auch auf den Fernstrecken teils mit großer Verspätung. Die Bahnstrecke zwischen Chemnitz und Leipzig wurde gesperrt.

Schneewehen bis zwei Meter Höhe

Am 1. Weihnachtstag fegte ein Sturm über Sachsen hinweg, der auf den Berggipfeln Orkanstärke erreichte. Schneewehen von bis zu zwei Metern Höhe behinderten in Thüringen den Verkehr. Autofahrer wurden trotz einer leichten Entspannung der Lage gebeten, zu Hause zu bleiben.    Im bayerischen Alpenraum führten Schneefälle und stürmischer Wind zu großer Lawinengefahr. Die Schneedecke sei extrem störanfällig, Skifahrer sollten die markierten Pisten keinesfalls verlassen, mahnte der Lawinenwarndienst. Er rief die zweithöchste Gefahrenstufe aus.    In Nordrhein-Westfalen stürzten Bäume unter der Schneelast um und legten die Stromversorgung in weiten Teilen des Oberbergischen Landes lahm. Die "Sauerlandlinie" Autobahn 45 versank streckenweise in Tauwasserfluten, die teils zu Glatteis führten.

Rekord: Minus 46 Grad?

Am Funtensee im Berchtesgadener Land wurde in der Nacht zu Heiligabend nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia die Rekord- Minustemperatur von 45,9 Grad unter Null gemessen. Eine derart niedrige Temperatur sei seit Beginn der Wetteraufzeichnungen nicht gemessen worden, hieß es. Der Deutsche Wetterdienst bezeichnete diesen Wert jedoch als "Ausreißer".

Warnung vom Wetterdienst

Der Wetterdienst in Offenbach rechnet weiter mit Wetterkapriolen mit einem Wechsel von Schneefällen und Tauwetter. Im Norden Deutschlands soll es dabei zunächst noch regnen. Vor allem für Nordbayern gab der Wetterdienst neue Unwetterwarnungen heraus. Bundesweit müsse nachts mit teils extremer Straßenglätte gerechnet werden.

dpa; Fotos: AP


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Zuletzt geändert am 25. Dezember 2001 20:20 von jo

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