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Pakistan nimmt Islamisten fest - Indien dennoch unzufrieden:

"Uns wird Krieg aufgezwungen"

Neu Delhi/Islamabad - Mit heftigen Gefechten an der Grenze in Kaschmir und Kriegsvorwürfen Indiens gegen Pakistan haben sich die Spannungen zwischen den beiden Atommächten weiter zugespitzt. Trotz des pakistanischen Vorgehens gegen Moslemextremisten warf Indiens Regierungschef Atal Behari Vajpayee Pakistan vor, einen Krieg zu riskieren.

Anklicken zum Vergrößern Ein Soldat der indischen Armee an der Grenze zu Pakistan in mehr als 7000 Meter Höhe

"Wir wollen keinen Krieg, aber er wird uns aufgezwungen. Dem werden wir uns stellen müssen", sagte Vajpayee. Entscheidungen über das weitere Vorgehen verschob die indische Regierung auf diesen Donnerstag.

Heftige Scharmützel an der Grenze

An der Teilungslinie in Kaschmir kam es am Mittwoch zu Gefechten zwischen indischen und pakistanischen Truppen. Nach indischen Angaben setzten beide Seiten Granatwerfer und Maschinengewehre ein. Auf pakistanischer Seite seien 16 Soldaten getötet und 19 Bunker zerstört worden, hieß es aus dem indischen Verteidigungsministerium. Dies wurde von einem pakistanischen Militärsprecher als "totaler Quatsch" zurückgewiesen. "Es hat keine Opfer gegeben", sagte er.

Mehrere tausend Zivilisten flohen von der indischen Seite der Grenze. Indien legte nach Zeitungsberichten Minen entlang der Grenze in den Bundesstaaten Rajasthan und Punjab. Anwohner mussten ihre Dörfer verlassen. Beide Seiten werfen einander Truppenverstärkungen entlang der Grenzen vor.

Mittelstrecken-Raketen könnten verlegt werden

Indien sagte zum ersten Mal seit der Unabhängigkeit des Landes 1947 die traditionelle Militärparade am 15. Januar ab, weil die Soldaten an der Grenze gebraucht würden. Verteidigungsminister George Fernandes sagte, die indischen Raketensysteme seien "in Position". Der pakistanische Militärsprecher wollte Medienberichte über eine Aufstellung von ballistischen Rakten entlang der Grenze nicht kommentieren. "Wir haben alle notwendigen Verteidigungsmaßnahmen ergriffen, um jegliche Aggression Indiens entgegenwirken zu können", sagte er zur Lage im Grenzgebiet. Nukleare Eskalation befürchtet weiterblättern
 


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Zuletzt geändert am 26. Dezember 2001 16:14 von jo

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