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Britischer Kleinkrimineller suchte Heiligen Krieg

London/Boston - Bei dem Mann, der in einem US-Flugzeug Sprengstoff in seinen Schuhen zur Explosion bringen wollte, handelt es sich um einen britischen Kleinkriminellen, der nach dem Übertritt zum Islam auf der Suche nach dem Heiligen Krieg war. Dies berichtet die britische Zeitung "The Times" am Mittwoch. Der 28-jährige Richard Reid, Sohn eines jamaikanischen Vaters und einer Engländerin, sei im Gefängnis zum Islam konvertiert. Mehrfach sei er wegen Delikten wie Straßenraub eingesperrt gewesen.

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In der Moschee des Londoner Schwarzen-Stadtteils Brixton, die Reid dem Blatt zufolge regelmäßig besuchte, habe auch Zacarias Moussaoui gebetet. Moussaoui, ein Franzose marokkanischer Abstammung, ist in den USA als Mitverschwörer angeklagt worden. Der 33-jährige Moussaoui war bereits im August im US-Bundesstaat Minnesota festgenommen worden. Gegen ihn war in den USA in direktem Zusammenhang mit den Anschlägen Anklage erhoben worden.

"Er wurde aufreizend arrogant"

Reid, der sich Abdel Rahim nannte, habe den Koran studiert und so gut Arabisch gelernt, dass er Briefe habe schreiben können. Abdul Haqq Baker, Vorsteher der Moschee, sagte der "Times": "Wir bemerkten eine große Veränderung in ihm. Er wurde aufreizend arrogant. Er vertrat seine Ansichten vor anderen Jugendlichen. Wir wollten ihn stoppen. Er fragte uns dann immer "Wisst ihr, wo es einen Heiligen Krieg gibt, in dem ich kämpfen kann?" Später trug er militärische Tarnkleidung."

Die Zeitung "Boston Globe" (Dienstagausgabe) berichtete unter Berufung auf einen Ermittlungsbeamten, der nicht genannt werden wollte, die komplizierte Sprengstoffmischung, habe die Frage aufgeworfen, ob Reid Hilfe gehabt haben könnte. Die Bomben hätten das Flugzeug zum Absturz bringen können, schrieb die Zeitung.

Hochgefährlicher Sprengstoff vermutet

Der 28-Jährige Reid soll psychiatrisch untersucht werden, bevor er am Freitag erneut einem Richter vorgeführt wird. Der Anklage zufolge hatte Reid "zwei funktionierende improvisierte Sprengkörper" in seinen Schuhen verborgen und versucht, sie an Bord einer Boeing 767 der American Airlines auf dem Flug von Paris nach Miami mit einem Streichholz zu zünden. Der Sprengstoff wäre nach Angaben von US- Ermittlern explodiert, wenn Reid nicht vorher von Passagieren und Besatzungsmitgliedern überwältigt worden wäre. Ein zusätzlicher Zünder wäre nicht erforderlich gewesen. Es bestehe der Verdacht, dass es sich um eine Spielart des Sprengstoffs C-4 handelt - Semtex, PETN oder RDX. Endgültige Testergebnisse aus dem FBI-Labor lagen zunächst noch nicht vor. Einzeltäter oder Versuchskaninchen für Terrorbande? weiterblättern
 

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Zuletzt geändert am 26. Dezember 2001 15:37 von jo

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