IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Mi 26.12.2001

 Nachrichten

   vom 26.12.01

Flugzeug stürzte in eiskalte Weser
2001: Nicht nur ein
Jahr des Unheils

Kaschmir-Konfikt eskaliert dramatisch
Kleinkrimineller suchte Heiligen Krieg
Extrem-Lawinengefahr in den Alpen
Sydney von Busch-
bränden umschlossen

Verwirrter nahm junge Frau als Geisel
Die besten "Weih-
nachtsgeschichten"

Wetter: Winter legt kurze Verschnaufpause ein
Karikatur
Foto des Tages


 Sport



 Magazin



 Internet

[an error occurred while processing this directive]

Snowboarder aufgepasst!

Extreme Lawinengefahr im Alpenraum

München/Genf - Im europäischen Alpenraum herrscht große Lawinengefahr. Schneefälle und stürmische Böen haben zu gefährlichen Schneeverfrachtungen geführt, an Steilhängen und in den Hochlagen besteht die akute Gefahr von Lawinenabgängen. Wintersportler sollten die gesicherten Pisten nicht verlassen. Experten appellierten vor allem an jugendliche Snowboard-Fahrer, sich vernünftig zu verhalten.

Anklicken zum Vergrößern Reifen-Rodeln, wie hier im Wintersportgebiet "Schwarzer Mann" in der Eifel bei Prüm, ist derzeit weseltlich ungefährlicher als Snowboarden in den Alpen - und macht vermutlich ebenso viel Spaß

Der Bayerische Lawinenwarndienst sprach von einer "erheblichen Lawinengefahr" der Alarmstufe 3 auf der Skala von 5 Meldebereichen. Der Leiter der Bergwacht Allgäu, Heini Malue, sagte am zweiten Weihnachtsfeiertag, in den Hochlagen sei die Alarmstufe wegen ergiebiger Schneefälle wieder auf 4 angestiegen.

In der Schweiz sind im nördlichen Wallis und am Alpennordhang die Lagen oberhalb von 1800 Meter besonders gefährdet. In den italienischen Hochlagen wurde ebenfalls Lawinenalarm gegeben.

Durch einen Temperaturanstieg hat sich im ganzen Alpenraum die alte Schneedecke etwas gesetzt, Neuschnee mache die Lage jetzt höchst störanfällig, sagte Malue. Das gelte für die bayerischen Berge ebenso wie für die österreichischen und italienischen Skifahrgebiete. Stürmischer Wind verursache Triebschneeansammlungen, die bei geringster Belastung eine Lawine auslösen können.

Lawinenwarnungen werden gerne "übersehen"

Ein Unsicherheitsfaktor bei der großen Lawinengefahr sind nach Malues Angaben die jugendlichen Snowboardfahrer. Obwohl in allen Wintersportgebieten deutliche Lawinenwarnungen sichtbar seien, würden sich die Snowboarder kaum daran halten. "Sie fahren kreuz und quer durch den Bergwald und über ungesicherte Hänge und verhalten sich sehr unvernünftig", sagte Malue. Selbst bei Rettungseinsätzen der Bergwacht würden Snowboarder in Gefahrengebiete eindringen.

In Bayern sind über Weihnachten vier Lawinen abgegangen. Dabei wurde niemand verletzt. In drei Fällen waren die Schneebretter den Angaben zufolge von Snowboardern und Tourengängern ausgelöst worden.

dpa; Foto: dpa

[an error occurred while processing this directive]
Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


Schnee-Spaß Ski-Special



Sonderteil zur Bundesliga
Sonderteil zur Fußball-Bundesliga



Zuletzt geändert am 26. Dezember 2001 17:02 von jo

» Artikel druckenDruckversion
» Schriftgröße einstellen
» Impressum