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Do 27.12.2001

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Zweitliga-"Dino" Mainz 05: Realitätssinn statt Verdrängungstaktik

Jetzt ist der Aufstieg ein Thema

...und die Fans sind begeistert: Mainz 05 ging als Tabellenzweiter in die Weihnachtspause

Die Realität hat mittlerweile selbst die hartgesottenen Verdrängungskünstler eingeholt, Diskussionen über den etwaigen Aufstieg stehen nicht mehr auf dem Index: Beim FSV Mainz 05 laufen längst die Planungen für den Sprung in die erste Fußball-Bundesliga.

"Natürlich ist das jetzt unser Ziel, das wäre einfach einmalig", erklärte FSV-Präsident Harald Strutz, der sich bereits einen vorläufigen Finanzplan für das Abenteuer Bundesliga zurecht gelegt hat: `Fünf Millionen Mark legen wir aufs Konto, den Rest investieren wir. Bei einem Abstieg hätten wir dann immer etwas in der Hinterhand."

Fünf Millionen für "unsere Art von Fußball"

Auch der Trainer und Erfolgsgarant Jürgen Klopp hat ein Konzept im Fall des ersten Aufstiegs der Mainzer in Liga eins im Kopf. "Wir werden uns nur punktuell verstärken und versuchen, mit unserer Art von Fußball die Klasse zu halten", betont der 34 Jahre alte Mainzer Ex-Profi (325 Zweitliga-Spiele), der seit seinem Amtsantritt am Faschingsdienstag diesen Jahres in 30 Spielen 60 Punkte holte - und das bei nur sechs Niederlagen.

Erfolgsgarant Klopp lässt träumen

Die persönliche Erfolgsstory Klopps mit dem Zweitliga-Startrekord (28 von 33 möglichen Punkten) lässt den `Dino" FSV Mainz 05 nach zwölf Jahren im Unterhaus erstmals nach der Saison 1996/97 wieder vom großen Wurf träumen. Nicht zuletzt dank der Klopp schen Tugenden, die die Rheinhessen längst verinnerlicht haben. `Ich hatte bei jedem Spiel in dieser Saison das Gefühl, meine Jungs wollten gewinnen und haben immer an ihre Chance geglaubt", sagt Klopp, der seit 1990 in Mainz ist und als Urgestein des Traditionsklubs vom Bruchweg gilt.

"Ein Wunder ist unser Aufschwung jedenfalls nicht"

Dass harte Arbeit hinter dem Leistungssprung der Mainzer steckt, weiß nicht zuletzt der Coach. Klopp: `Ein Wunder ist unser Aufschwung jedenfalls nicht." Und gelegentlich schwingt eine Portion Genugtuung in den Aussagen des eloquenten Blondschopfes und cleveren Taktikers. Immerhin hatte Ex-Kollege Hermann Gerland die Mainzer vor der Saison als potenziellen Abstiegskandidaten getippt.

Statt 6000 im Schnitt 8589 Zuschauer

Doch mit neun Punkten Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz liegt die Klopp-Elf (39 Punkte) als Tabellenzweiter hinter Hannover 96 (40). Die Fans sind begeistert: Statt der kalkulierten 6000 Zuschauer kamen bislang im Schnitt 8589 pro Heimpartie. Und selbst die jüngste Schwächephase des Herbstmeisters mit dem Verlust der Tabellenspitze nach der ersten Heimpleite (0:1 gegen Aachen) im letzten Spiel vor der Winterpause bringt die FSV-Macher nicht aus dem Konzept. `Wir sind zuversichtlich in den Urlaub gegangen und treffen uns optimistisch gestimmt zum Trainingsbeginn am 3. Januar", meint Manager Christian Heidel.

Ausbau des Stadions am Bruchweg definitiv beschlossen

Mittlerweile rüstet sich auch das Umfeld der "Mainzelmännchen" für den Aufstieg. Anfang Dezember wurde der Ausbau des Stadions am Bruchweg definitiv beschlossen, nachdem die Sicherheitskommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die 15.500 Zuschauer fassende Arena am Dienstag für `nicht erstligatauglich" erklärt hatte. Das Land Rheinland-Pfalz will sich mit 11,5 Millionen Mark an den Modernisierungsarbeiten sowie dem Ausbau beteiligen. 8,5 Millionen Mark wird der Verein aufbringen. Zudem übereignet die Stadt dem FSV Mainz 05 das Stadiongelände und verzichtet damit auf die jährliche Pacht von 200.000 Mark.

Ulrike Lange, sid


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Zuletzt geändert am 27. Dezember 2001 14:31 von to

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