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Suche nach abgestürztem Flugzeug in Weser wieder aufgenommen:

Kaum Überlebenschancen für sechs Vermisste

Bremerhaven - Bei Bremerhaven ist am Donnerstagmorgen die Suche nach dem am Vortag in die Weser gestürzten Flugzeug wieder aufgenommen worden. Für die noch immer sechs vermissten Insassen, darunter ein Baby von unter einem Jahr, bestand nach Einschätzung der Branddirektion kaum noch eine Überlebenschance.

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Schon während der Dämmerung bereiten sich Taucher auf den Abstieg zu dem georteten Flugzeugwrack in der Weser vor Bremerhaven vor

Von den insgesamt neun Menschen an Bord der zweimotorigen Maschine waren am Mittwoch drei lebend geborgen worden, von denen zwei aber im Krankenhaus oder auf dem weg dorthin starben. Der Zustand der geretteten Frau war am Donnerstag weiter kritisch.

Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr lief am Morgen das mit Sonargeräten ausgestattete Schiff "Neuwerk" aus, um nach dem noch immer nicht georteten Wrack des abgestürzten Flugzeugs zu suchen. Auch in der Nacht hatte es gegen 22.00 und gegen 03.00 Uhr vergebliche Versuche gegeben, die Maschine zu finden. Wie ein Feuerwehrsprecher erläuterte, richteten sich die Hoffnungen vor allem auf die Zeit der Wasserscheide, die gegen 10.30 erwartet wurde. Jeweils eine halbe Stunde davor und danach seien Tauch- oder Bergungsversuche möglich. In die Rettungsarbeiten wurden auch Wasserspürhunde aus Hannover einbezogen. Neben der "Neuwerk" wurde zudem noch ein Peilboot zur Suche nach dem Wrack und den vermissten Personen eingesetzt.

Acht Passagiere und der Pilot an Bord

Die Polizei wollte am Mittag (13.00 Uhr) auf einer Pressekonferenz zum Fortgang der Sucharbeiten und zu möglichen Ursachen des Absturzes Stellung nehmen. Das Flugzeug war am zweiten Weihnachtsfeiertag um 10.15 Uhr von Bremerhaven aus zur Nordseeinsel Wangerooge gestartet und kurz darauf bei Nordenham in die Weser gestürzt. An Bord waren der Pilot und acht Passagiere.

Flugzeug habe Motorprobleme gehabt

Augenzeugen berichteten laut Radio Bremen, das Flugzeug habe Motorprobleme gehabt und sei beim Aufprall auf die Wasseroberfläche auseinandergebrochen. Es habe keinen Funkverkehr gegeben. Dem Bericht zufolge flog die Maschine im Liniendienst nach Wangerooge. Der Pilot sei sehr erfahren gewesen. Die Wassertemperatur an der Absturzstelle betrug um die drei Grad. Nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger hatte die geretette Frau an Bord des Seenotrettungskreuzers verzweifelt nach ihrem Kind gerufen.

AP


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Zuletzt geändert am 27. Dezember 2001 11:55 von tea

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