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Fr 28.12.2001

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TSV 1860: Aufmüpfiger Mykland kann gehen

Der "ewige Icke" bleibt den "Löwen" treu

München - Thomas Häßler bleibt dem Fußball-Bundesligisten TSV 1860 doch noch treu. Kurz vor dem Jahreswechsel verlängerte der "ewige Icke" seinen Vertrag in München um ein weiteres Jahr bis 30. Juni 2003 und beendete damit die "kleine Komödie" um seine vermeintlichen Abwanderungsgelüste. Aller Voraussicht nach wird der 35 Jahre alte Mittelfeld-Regisseur seine lange Karriere nun doch bei den "Löwen" beenden.

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Am Donnerstagabend trafen sich Häßler und seine streitbare Managerin und Noch-Ehefrau Angela mit Karl-Heinz Wildmoser in dessen Gasthof in Hinterbrühl, laut Präsident war "die Sache nach nur fünf Minuten ganz unkompliziert erledigt": "Es war ein sehr angenehmes Sechs-Augen-Gespräch". Häßler, der 1999 von Borussia Dortmund nach München kam, verdient so viel Geld wie bisher und bleibt mit einem Jahresgehalt von rund 3,5 Millionen Mark der bestbezahlte "Löwen"-Profi.

"Thomas ist jede Mark, jeden Groschen wert"

Zuvor hatte der 100-malige Nationalspieler schon laut über seinen Abschied aus München nachgedacht, weil ihm der Verein während der Bundesliga-Vorrunde immer noch kein Angebot vorgelegt hatte. Zudem schürte Ehefrau Angela, mit der er seit langem nur noch geschäftlich verbunden ist, in den Medien das Feuer.

"Thomas ist jede Mark, jeden Groschen wert. Unter Preis machen wir gar nichts", hatte die 33-Jährige harte Verhandlungen angekündigt. "Wenn das Geld von 1860 für einen Häßler nicht mehr reicht, können sie den Laden gleich zusperren. Nur richtige Stars bringen die Zahlen voran. Und dazu gehört mein Mann." Viel Lärm um nichts, ein Mann der Streitkultur war der friedliebende "Icke" eh noch nie.

Mit Pacult geht es in München aufwärts

Der ehemalige Welt- und Europameister will einfach nur Fußball spielen, und Spaß macht es ihm vor allem, wenn es so gut läuft wie zuletzt für den TSV 1860. Seit Peter Pacult den "ewigen" Werner Lorant am 18. Oktober als Chefcoach abgelöst hat, geht es in München aufwärts. Sieben Spiele in Serie in Meisterschaft und Pokal ungeschlagen, zuletzt ein 3:1-Auswärtssieg in Kaiserslautern - nach einem schwachen Saisonstart überwintert der TSV 1860 auf Platz acht, Tendenz steigend, Weihnachtsfrieden vorerst gesichert.

Erik Mykland kann sofort gehen

Sauer reagierte Wildmoser allerdings auf die harsche Kritik des Norwegers Erik Mykland an Trainer Peter Pacult ("Ich kann sein Gesicht nicht mehr sehen"). Der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler, der 2000 von Panathinaikos Athen nach München gekommen war, kann den Verein ab sofort verlassen, wenn er einen neuen Verein findet, der Geld für ihn bezahlt. "Es ist sehr unglücklich, wenn sich ein Profi so äußert. Aber ablösefrei geben wir ihn nicht her", sagte Wildmoser der Zeitung tz: "Wir sind doch kein Wohlfahrtsverband."

Von Markus Seyrer, sid


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Zuletzt geändert am 28. Dezember 2001 12:45 von tea

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