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Nicht mehr mit Sommerreifen fahren

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Ein verunglückter Pkw wird bei Norderstapel (Kreis Schleswig- Flensburg) aus dem Graben geborgen. Durch spiegelglatte Straßen und erneute Schneefälle gab es nicht nur in Schleswig- Holstein viele Unfälle.

Auch Autofahrer sollten sich auf neue Schneefälle einstellen. Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) drohte Autofahrern Strafanzeigen an, wenn sie die Rettungsdienste vorsätzlich behinderten. Zudem rief er dazu auf, aus dem Verkehrschaos vor einer Woche eine Lehre zu ziehen und nicht mehr mit Sommerreifen zu fahren. Der ADAC betonte, Winterreifen seien unverzichtbar.

Die Lawinengefahr stieg durch die Schneefälle und kletternde Temperaturen weiter. Schon ein einzelner Wanderer oder Skifahrer außerhalb der markierten Wege und Pisten könne ein Schneebrett auslösen, warnte das Eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung. Der Schnee in der Schweiz ist sehr locker und verbindet sich nur schlecht mit der Unterlage. Er liegt auf einer Altschneedecke, die in allen Regionen ungünstig aufgebaut ist.  Auf der Alpennordseite ist die Lawinengefahr erheblich.

Bergwacht in Bereitschaft

Allein in Bayern sind am Wochenende 200 bis 300 Bergwachtmänner zwischen Lindau, Oberstdorf und Füssen in Bereitschaft. Wintersportler, die von starken Schneeschauern überrascht werden, sollen eine Hütte aufsuchen oder im Tal bleiben. "Die letzte Möglichkeit wäre, dass man sich eine Schneehöhle gräbt und das schlechte Wetter abwartet", sagte Bergwachts-Chef Malue. In den vergangenen Tagen wurden seine Männer zu fünf Lawineneinsätzen gerufen. "Für diese Zeit ist das relativ viel."

Verkehrsprobleme mit Staus und Unfällen

Das Wetter sorgte in Teilen Deutschlands noch immer für Verkehrsprobleme mit Staus und Unfällen. Ein 59 alter Mann kam in der Nacht zum Freitag am Bahnübergang Medewitz in Ostsachsen ums Leben - er hatte versucht, einen im Schnee stecken gebliebenen Transporter von den Gleisen zu schieben und wurde von einem Zug mitgerissen. Bei Langenselbold in Hessen starben zwei Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren bei einem Autounfall auf einer glatten Straße.

In Drolshagen (Nordrhein-Westfalen) stürzte in den Morgenstunden unter tonnenschwerer Schneelast das Dach des Stadtbades ein. Eine Schwimmmeisterin, die gerade ihren Dienst antrat, flüchtete rechtzeitig. Nach Angaben der Stadtverwaltung brach das Dach über dem Lehrschwimmbecken auf einer Fläche von 150 Quadratmetern ein. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend Mark geschätzt.

dpa - Fotos: gms, dpa


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Zuletzt geändert am 28. Dezember 2001 16:41 von aj

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