IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

So 30.12.2001

 Nachrichten

   vom 30.12.01

Silvester-Knaller
lösen Großbrand aus

Bundeswehr plant Einsatz von 770 Mann
Schneechaos im
Süden und Südwesten

Argentinien: Menschen stürmen Parlament
Pinguine durch
Eisberge bedroht

Rauch macht Atmen
in Sydney schwer

Euro-Umstellung
läuft planmäßig

Rückblick 2001: Nicht nur Jahr des Unheils
Vorhersagen platzten "wie Seifenblasen"
Wetter: Sekt kann zum Sorbet gefrieren
Foto des Tages


 Sport



 Magazin



 Internet

[an error occurred while processing this directive]

Drei Züge bleiben stecken - Mehrere Autobahnen unpassierbar:

Schneechaos im Süden und Südwesten

Anklicken zum Vergrößern
Eine Diesellock blieb bei Kailberg in Hessen im Schnee stecken.

Stuttgart/Kaiserslautern/Nürnberg - Ein neuer Wintereinbruch hat in der Nacht zum Sonntag für massive Behinderungen auf den Straßen und Schienen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern gesorgt.

Im Norden Baden-Württembergs blieben nach Angaben des Bundesgrenzschutzes drei Regionalzüge mit insgesamt rund 600 Menschen stecken. Die Fahrgäste mussten in Notunterkünfte übernachten. Feuerwehr und Hilfsdienste versorgten die Menschen mit dem Notwendigsten. Mehrere Autobahnen, Bundes- und Landstraßen waren auf Grund von Schnee und Eisglätte unpassierbar. Räumfahrzeuge konnten die Schneemassen kaum bewältigen.

Räumfahrzeuge überfordert

Heftige Schneefälle, vor allem im nördlichen Bereich Baden- Württembergs, legten den Verkehr lahm. "Viele Bäume sind unter der Schneelast umgeknickt. Man kann von einem Schneechaos sprechen", sagte ein Sprecher der Polizei in Stuttgart. Viele der Bundes- und Landesstraßen mussten in den Bereichen Heilbronn, Mosbach, Heidelberg gesperrt werden, da die Räumfahrzeuge die Fahrbahnen nicht so schnell frei machen konnten. Auf der Autobahn 5 kam es zwischen Hemsbach und Karlsruhe-Durlach wegen Schneeglätte zu erheblichen Behinderungen. Auf der Autobahn 8 zwischen Aichelberg und Merklingen blieben mehrere Lastwagen liegen.

In Rheinland-Pfalz nur Blechschäden

Anklicken zum Vergrößern
Ein PKW steht nach einem Unfall auf der A 3 an der Leitplanke. Heftiger Schneefall führte in der Nacht zum Sonntag auch im Rhein- Main Gebiet zu einem Schneechaos. Auf der A3 am Wiesbadener Kreuz kam es zu mehreren Unfällen, bei denen eine Person getötet und vier verletzt wurden. Die Fahrbahn wurde für zwei Stunden in beiden Richtungen voll gesperrt.

In Rheinland-Pfalz blockierten unter der Schneelast umgekippte Bäume zahlreiche Straßen. Zudem behinderten Glätte, Schnee und Überschwemmungen den Verkehr. Die Polizei verzeichnete einige leichte Unfälle mit Blechschäden. Verletzt wurde aber niemand.

Im gesamten mittelfränkischen Raum kam es ebenfalls zu teilweise chaotischen Verkehrsbedingungen. Nach Angaben der Polizei Nürnberg stürzten durch den nassen, schweren Schnee Hunderte von Bäumen auf die Straßen. Betroffen waren auch die Autobahnen 3, 6 und 9. Es gab zahlreiche Unfälle. Drei Menschen wurden leicht verletzt.    Im Saarland behinderte überfrierende Nässe den Verkehr. "Wir hatten jede Menge Blechschäden, aber keine Verletzten", sagte ein Sprecher der Polizei in Saarbrücken. Zudem steht seit Samstag die Stadtautobahn in Saarbrücken unter Wasser, weil die Saar nach den Niederschlägen Hochwasser führt.

Weiter erhebliche Lawinengefahr in deutschen Alpen

Nach den jüngsten starken Schneefällen herrscht im gesamten Alpenraum weiter erhebliche Lawinengefahr. Vereinzelt seien in der Nacht bis zu 40 Zentimeter Neuschnee gefallen, teilte die Lawinenwarnzentrale Bayern in München mit. Bei weiteren Schneefällen könne die Lawinengefahr in den deutschen Alpen sogar wieder ansteigen. Die aktuelle Gefahrenstufe ist die dritthöchste von fünf Warnstufen.

dpa - Fotos: dpa


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


Schnee-Spaß Ski-Special



Sonderteil zur Bundesliga
Sonderteil zur Fußball-Bundesliga



Zuletzt geändert am 30. Dezember 2001 11:12 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Schriftgröße einstellen
» Impressum