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Spitzenpolitiker von CDU und CSU wollen Klärung noch im Januar:

Union vor Kraftprobe Merkel-Stoiber

Berlin - Die Union steht vor einer Kraftprobe zwischen der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel und CSU-Chef Edmund Stoiber um die Aufstellung als Kanzlerkandidat. Beide meldeten am Wochenende öffentlich ihren Anspruch an, bei der Bundestagswahl im September gegen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) anzutreten. Stoiber wünscht notfalls eine Entscheidung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, falls es nicht zu einer Einigung zwischen beiden kommt. Merkel wies dies zurück und beharrte auf einer persönlichen Einigung mit Stoiber. Die Mehrheit der Fraktion soll dem Vernehmen nach für Stoiber sein.

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Noch im Januar will die Union entscheiden, wer gegen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ins Rennen geht: CSU-Chef Edmund Stoiber (l) oder CDU-Chefin Angela Merkel (r)?

"Ich halte nichts von Drohgebärden", sagte Merkel der "Welt" (Montagsausgabe). Sie beteilige sich auch nicht an Machtspielereien. Es gehe nicht darum, was einzelne Landesvorsitzende oder Fraktionsmitglieder meinten. "Die Parteivorsitzenden einigen sich und machen einen Vorschlag. So soll es sein." Nachdem Merkel am Wochenende vorgeprescht war, hatte auch Stoiber erstmals öffentlich seine Bereitschaft erklärt, Kanzlerkandidat der Union zu werden. "Wenn es von beiden Parteien gewünscht wird, bin ich bereit, mich in den Dienst der gemeinsamen Sache stellen zu lassen", sagte er der "Welt" (Montagausgabe).

Stoiber hielt daran fest, die Frage nach den in dieser Woche stattfindenden Klausuren der CSU in Kreuth und der CDU in Magdeburg im Gespräch mit Merkel unter dem Aspekt der besten Siegeschancen zu klären. Erneut trat er aber für den Fall einer Nichteinigung für eine Entscheidung der Bundestagsfraktion ein.

Merkel: Keine Umfragen gewinnen, sondern die Wahl

Merkel hatte am Wochenende unmittelbar vor der am Montag beginnenden CSU-Klausur in Wildbad Kreuth erstmals öffentlich ihre Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur erklärt. "Ich bin bereit zu einer Kanzlerkandidatur", sagte sie der "Welt am Sonntag". Den Hinweis auf bessere Umfrageergebnisse für Stoiber beantwortete sie mit der Erklärung, man wolle keine Umfragen gewinnen, sondern die Wahl.

Merkel äußerte die Erwartung, dass es nach dem vorgesehenen Spitzengespräch zwischen ihr und Stoiber einen gemeinsamen Vorschlag geben werde. Es gehe dabei nicht um persönliche Eitelkeiten, sondern um die Frage, welche Strategie die Union zur Ablösung Schröders habe und wer dies gemeinsam mit den anderen erreichen könne.

Ramsauer (CSU) warnt vor Kampfabstimmung

Nach Auffassung des CSU-Landesgruppenvorsitzenden Michael Glos ist mit der Erklärung Merkels nichts entschieden. Der "Passauer Neuen Presse" (Montagausgabe) sagte Glos, die Frage könne nur einvernehmlich zwischen CDU und CSU entschieden werden. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Landesgruppe, Peter Ramsauer, warnte im "Münchner Merkur" vor einer Kampfabstimmung in der Bundestagsfraktion. Dies sollte das letztmögliche Instrument sein. Bisher sei niemand beschädigt oder verletzt worden.

Stimmung "eindeutig für Stoiber"

Obwohl die "K-Frage" in Kreuth offiziell nicht auf der Tagesordnung steht, erwartet CSU-Generalsekretär Thomas Goppel, dass sie dort eine große Rolle spielen wird. Der "Welt am Sonntag" sagte Goppel, die Stimmungslage in der Landesgruppe sei eindeutig: "Wenn Stimmen zu hören sein werden, dann solche, die sagen, wir wollen Stoiber unbedingt."

Nach Einschätzung des CDU-Fraktionsvorsitzenden im bayerischen Landtag, Alois Glück, wird sich Stoiber keiner internen Kampfabstimmung über die Kanzlerkandidatur stellen. Der "Leipziger Volkszeitung" sagte er, die Frage müsse "klüger als durch eine Kampfabstimmung" entschieden werden.

AP - Archivfoto: dpa

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Zuletzt geändert am 6. Januar 2002 18:13 von aj

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