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Feuerwehr bereitet sich mit Schneisen auf neue Brände um Sydney vor:

Helfer kommen nicht gegen Flammenfronten an

Sydney - Trotz neuer Hoffnung auf Regen zeichnet sich im verzweifelten Kampf gegen die Feuerfronten in Australien keinerlei Entspannung ab. Die erwarteten Gewitter könnten sogar wieder Brände entzünden und starke Winde die Flammen neu anfachen, gaben die Einsatzkräfte am Sonntag zu bedenken. Die rund 20.000 Helfer nutzten eine leichte Abkühlung und steigende Luftfeuchtigkeit zur Vorbereitung auf eine befürchtete neue Feueroffensive: Schon für Anfang der Woche sind steigende Temperaturen und kräftige Wüstenwinde angekündigt.

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Die Feuerwehrleute arbeiten Tag und Nacht, um die Flammen aufzuhalten.

Die Menschen um die Metropole Sydney sollten sich keinesfalls in Sicherheit wiegen, mahnte Feuerwehrsprecher John Winter. Der Katastrophenschutzminister des Staates New South Wales, Bob Debus, betonte, ein Ende der Brände sei noch lange nicht in Sicht. Angesichts der möglichen neuen Ausbreitung der Flammen bemühte sich die Feuerwehr, bis dahin möglichst viele Schneisen zu schlagen und Gegenbrände zu legen. "Sie arbeiten Tag und Nacht", sagte ein Sprecher.

Abgeschnitten von der Außenwelt

Rund 200 Kilometer südlich von Sydney rückten die Flammen am Wochenende auf den Küstenort Bendalong vor. Die einzige Zufahrtsstraße war blockiert. Abgeschnitten von der Außenwelt, campierten einige Bewohner und Urlauber am Strand - aus Furcht, die Feuerwalze könnte das Dorf erreichen.

Der größte Brand wütete in einem Nationalpark in der Nähe der Ortschaft Colo Heights, etwa 60 Kilometer nordwestlich von Sydney. Die Flammen übersprangen einen Highway und fraßen sich durch den dichten, für die Löschmannschaften unzugänglichen Busch. Die Bewohner der Gegend wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.

Überlebenden Koalas droht der Hungertod

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Den verheerenden Buschbränden sind nach Angaben von Wildhütern bereits tausende Koalas zum Opfer gefallen.

Auch in den Blue Mountains setzte das Feuer sein Zerstörungswerk fort. Augenzeugen berichteten, die Flammen seien in den Eukalyptusbäumen bis zu 30 Meter hoch geklettert. Wegen ihres hohen Ölgehalts gehen Eukalyptusbäume schnell in Flammen auf. Auf diese Weise sind den verheerenden Buschbränden nach Angaben von Wildhütern bereits tausende Koalas zum Opfer gefallen. Vom Lebensraum der Tiere ist vielerorts nur Asche übrig. Nach Ansicht der Experten dürfte es 15 Jahre dauern, bis sich die Eukalyptuswälder wieder erholt haben. Denjenigen Koalas, die das Flammeninferno überlebt haben, droht daher der Hungertod.

AP - Fotos: AP, Archiv


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Zuletzt geändert am 6. Januar 2002 11:23 von aj

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