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Libanese hatte keine Verbindung zu El Kaida - Falscher Pass und Bargeld:

Fehlalarm um mutmaßlichen Terroristen

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An dem Einsatz waren rund 100 Polizisten beteiligt, darunter auch zwei BKA-Verbindungsbeamte.

Mönchengladbach - Die Festnahme eines angeblichen Terroristen in Mönchengladbach hat sich am Sonntag als Fehlalarm entpuppt. Hinweise des Bundeskriminalamts auf eine Verbindung zum Terrornetzwerk El Kaida waren definitiv falsch, wie Ermittlungsleiter Georg Schubert am Sonntag sagte. Der 27-jährige Libanese war gegen Mitternacht in seinem Hotelzimmer ohne Gegenwehr festgenommen worden.

Der wegen Körperverletzung und Raub vorbestrafte Mann mit Wohnort im Ruhrgebiet hatte keine Waffen bei sich, aber viel Bargeld und einen gefälschten italienischen Pass. Staatsanwalt Heinz Jürgen Vitz sagte, am Montag wolle er über eine Vorführung beim Haftrichter entscheiden. Neben dem Delikt der Urkundenfälschung könnten dabei auch Drogendelikte "eine Rolle spielen". Sprengstoff oder Rauschgift seien bei dem Mann, der verheiratet ist und ein dreijähriges Kind hat, aber nicht gefunden worden.

Ermittlungsleiter Georg Schubert sagte: "Eine Verbindung zu El Kaida schließen wir definitiv aus." Möglicherweise habe ein Tippgeber aus dem kriminellen Milieu einen schnellen Zugriff der Polizei provozieren wollen.

Hinweise von ausländischer Behörde

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Der gefälschten Pass des Libanesen: Es gibt keine Hinweise auf Verbindungen zur Terrororganisation El Kaida. Der Mann bleibt aber wegen anderer Delikte vorläufig im Gewahrsam.

Das Bundeskriminalamt hatte von einer ausländischen Behörde Hinweise erhalten, wonach sich bis zu drei Personen mit El-Kaida-Hintergrund im Dorint-Hotel aufhalten sollten, darunter ein gewisser Mario Bertoldi. Die Polizei in Mönchengladbach erfuhr davon gegen 19.00 Uhr und entschied, den Mann von einem Sondereinsatzkommando festnehmen zu lassen.

Der als "gepflegte Erscheinung" beschriebene Mann sprach nach Angaben des Hoteldirektors Ben Lanbers gebrochen Deutsch. Er hatte sich am Samstag gegen 14.30 Uhr ohne vorherige Reservierung in dem Vier-Sterne-Hotel in der Innenstadt eingemietet und das Zimmer mit der Nummer 313 bar aus einem großen Bündel mit Hundert-Mark-Scheinen bezahlt. Kurze Zeit später erkundigten sich laut Lambers zwei ausländisch aussehende Männer nach der Ankunft des Manns, wollten aber nicht mit diesem sprechen.


Suche nach möglichen Kontaktpersonen

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Die Aktion hatte bereits am frühen Abend begonnen. Gegen 19.00 Uhr war das Hotel umstellt worden,

An dem Einsatz gegen Mitternacht waren rund 100 Polizisten beteiligt, darunter auch zwei BKA-Verbindungsbeamte. Die Aktion hatte bereits am frühen Abend begonnen; gegen 19.00 Uhr war das Hotel umstellt worden, in dem sich etwa 50 Gäste befanden. Nach dem Zugriff wurde zudem kurzzeitig ein Hotelflügel geräumt, weil die Polizei möglicherweise eine Bombe im Umkreis vermutete.

"Wir haben eine erhebliche Menge an Bargeld bei ihm gefunden", sagte der Mönchengladbacher Polizeioberrat Jürgen Möller vor Journalisten. Die Ermittlungen konzentrierten sich auch darauf, ob der Festgenommene in Mönchengladbach Kontaktpersonen treffen wollte oder getroffen hat.

AP - Fotos: dpa


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Zuletzt geändert am 6. Januar 2002 15:39 von aj

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