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Speicherchips lassen Preise steigen:

Computer könnten bald teurer werden

München - Die Preise für Computer werden vermutlich schon bald anziehen. Wer sich in den kommenden Wochen einen neuen Rechner zulegen möchte, muss dann entweder mehr bezahlen oder sich mit einer geringeren Ausstattung zufrieden geben. Grund sind die gestiegenen Preise für Speicherchips. So hat etwa der südkoreanische Chiphersteller Hynix Semiconductor Anfang des neuen Jahres angekündigt, die Preise für die so genannten DRAM-Speicherbausteine um 30 Prozent zu erhöhen - nachdem das Unternehmen schon im Dezember an der Preisschraube gedreht hatte.

"Die Nachfrage nach Speicherchips zieht an, die Preise sind bereits etwas gestiegen", bestätigt Ralph Heinrich, Sprecher des Halbleiterherstellers Infineon in München. "Die Preise für einen 128-Megabyte-Chip lagen schon mal unter einem und zuletzt wieder bei mehr als zwei Dollar", sagt Heinrich. Eine seriöse Prognose für die Entwicklung in den kommenden Monaten sei allerdings nicht möglich. Infineons Börsenkurs ist jedoch zu Jahresbeginn bereits deutlich gestiegen.

"Wahrscheinlich schon im Februar"

Weitere Preissteigerungen sind jedenfalls denkbar: "Alle Halbleiterhersteller produzieren nicht Kosten deckend", gibt Heinrich zu bedenken. Steigende Kosten für die Verbraucher sind dann eine kaum vermeidliche Folge: "Wenn einzelne Komponenten teurer werden, macht sich das auch insgesamt bemerkbar", so Herbert Wenk, Pressesprecher des Hardware-Herstellers Compaq in München. "Das wird sich relativ schnell auch bei den Endgeräten zeigen, wahrscheinlich schon im Februar."

"Typisches Beispiel für den Schweinezyklus"

Überraschend ist die Entwicklung für Branchenkenner nicht: "Ein typisches Beispiel für den Schweinezyklus", sagt Wenk. "Nachdem die Preise wegen der sinkenden Nachfrage lange Zeit gefallen sind, steigen sie jetzt wieder." Davon seien alle Hersteller betroffen. "Wenn die Speicherpreise hoch gehen, steigen die Preise für Komplettsysteme auch", bestätigt Jan Gütter, Sprecher des Chip-Produzenten AMD in München diese Einschätzung. "Bei der Preisentwicklung spielen alle Komponenten eine Rolle."

"Bei der Ausstattung kann abgespeckt werden"

Die Entwicklung muss sich allerdings nicht tatsächlich am Preisschild ablesen lassen können: "Im Consumer-Bereich kann auch bei der Ausstattung abgespeckt werden. Da wird dann zum Beispiel das DVD-Laufwerk durch ein CD-ROM-Laufwerk ersetzt", erläutert Wenk. "Denkbar ist auch, dass die Hersteller nicht den schnellsten Prozessor wählen", sagt Gütter. Der Markt dürfte in jedem Fall regeln, dass die Preise nicht außergewöhnlich steigen: "PCs werden sicher nicht so teuer, dass sich die Endanwender die Anschaffung nicht mehr leisten können", ist Gütters beruhigende Überzeugung.

gms


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Zuletzt geändert am 7. Januar 2002 14:14 von aj

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