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Flugschüler hegte Sympathien für Osama bin Laden

15-Jähriger steuerte Cessna in Hochhaus

Tampa - Der 15-jährige Flugschüler, der in Florida eine Cessna in ein Hochhaus steuerte, hat sich in einem Abschiedsbrief wohlwollend über den Terroristen Osama bin Laden geäußert. Der Polizeichef von Tampa, Bennie Holder, erklärte am Sonntag, es gebe jedoch keine Hinweise, dass Charles Bishop Kontakt zu Terroristen gehabt habe. Er sei offenbar ein Einzelgänger gewesen. Bishop hatte das Kleinflugzeug entwendet und war damit am Samstag in das Gebäude der Bank of America in Tampa gerast. Er wurde getötet, weitere Opfer gab es nicht.

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Das Heck der Cessna ragte nach dem Aufprall aus der Fassade. Mehrere Fenster wurden zertrümmert.

In dem kurzen Abschiedsbrief, der in Bishops Hosentasche gefunden wurde, hieß es weiter, er habe die Tat allein geplant. "Bishop kann am besten beschrieben werden als ein junger Mann, der wenig Freunde hatte und ein Einzelgänger war", sagte Holder. Es gebe jedoch keine Hinweise, dass er das Gebäude gezielt angeflogen habe oder andere verletzen wollte.

Vn einem Hubschrauber verfolgt

Der Junge war am Samstag ohne Erlaubnis mit der Cessna 172 vom Flugplatz St. Petersburg-Clearwater gestartet. Verfolgt von einem Hubschrauber der Küstenwacht stürzte die Cessna dann in das 42-stöckige Hochhaus in der Innenstadt von Tampa. Die Behörden erklärten, Bishop habe auf Signale nicht reagiert, die ihn zur Landung auf einem nahe gelegenen Flughafen bewegen sollten. Auch zwei Kampfjets vom Typ F-15 wurden nach Behördenangaben vorsorglich in Alarmbereitschaft versetzt.

Bishop nahm nach Angaben eines Sprechers der Nationalen Luftfahrtakademie, der die Flugschule gehört, seit vergangenem März Flugunterricht. Über die möglichen Motive des 15-Jährigen war zunächst nichts bekannt. Er sei zuvor nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten, hieß es.

Plötzlich ohne Fluglehrer abgeflogen

Eine Polizeisprecherin sagte, Bishops Großmutter habe den Jungen zuvor für eine Flugstunde zum Flugplatz gebracht. Dort habe der Fluglehrer Bishop aufgefordert, zunächst die Instrumente der Cessna zu kontrollieren. Der Junge sei dann plötzlich abgeflogen, ohne auf den Fluglehrer zu warten. Bishop hätte erst in einem Jahr allein fliegen dürfen.

Das Heck des Flugzeugs ragte nach dem Aufprall aus der Westseite des 42-geschossigen Hochhauses heraus, etwa 15 Stockwerke unterhalb des Daches. In dem Gebäude hielten sich am Samstagnachmittag nur wenige Menschen auf, von ihnen wurde niemand verletzt. Einsatzkräfte bargen das Wrack am Sonntag.

Polizei geht nicht von Terroranschlag aus

Trotz der verdächtigen Umstände des Unglücks geht die Bundespolizei FBI nach Angaben eines Gewährsmannes in Washington nicht von einem Terroranschlag aus. Man habe dennoch Beamte zum Unglücksort entsandt. Der Vorfall weckt Erinnerungen an die Anschläge vom 11. September, als entführte Verkehrsflugzeuge von Luftpiraten in die Zwillingstürme des World Trade Centers gesteuert wurden und eine weitere Maschine über dem Pentagon abstürzte.

AP - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 7. Januar 2002 11:13 von aj

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