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Main-Donau-Kanal vereist - Glatteis führt zu über 1500 Unfällen

"Schutzengel hatten Großeinsatz"

Glatteis und überfrierende Nässe haben in der Nacht und am Montagmorgen zu mehr als 1500 Unfällen in Deutschland geführt. Allein in Nordrhein-Westfalen gab es mehr als 60 Verletzte, zudem stürzten zahlreiche Fußgänger auf zum Teil spiegelglatten Bürgersteigen.

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Fahrzeuge stauen sich in dichtem Nebel in Gelsenkirchen. Nebel mit Sichtweiten unter 50 Meter und Glatteis behinderten den Verkehr.

In Bayern kam eine Autofahrerin bei einem Glatteisunfall ums Leben. Auf dem Main-Donau-Kanal ging bei einer bis zu 70 Zentimeter dicken Eisdecke nichts mehr. Wegen Hochwassers auf der Oder wurde für einige Abschnitte des Flusses in Brandenburg die Alarmstufe 1 ausgerufen.

In NRW meist Blechschäden

Besonders schlimm erwischte das Wetter die Autofahrer zwischen Rhein und Weser. Bei den mehr als 1400 Unfällen in Nordrhein- Westfalen blieb es jedoch zumeist bei Blechschäden; die meisten Verletzten hatten nur leichte Blessuren. "Schutzengel hatten gestern Großeinsatz", sagte der Sprecher der Bezirksregierung in Köln, Thilo Franzen. In Düsseldorf erlitten hingegen allein 127 Fußgänger durch Stürze Verletzungen.

Tödlicher Unfall in Bayern

Im bayerischen Wertingen kam es zu einem tödlichen Autounfall. Eine 42-Jährige war mit ihrem Wagen auf eisglatter Straße auf die Gegenfahrbahn gekommen und mit einem Bus zusammengeprallt. Die Frau starb an der Unfallstelle. Der Busfahrer wurde schwer verletzt, 7 Kindergartenkinder kamen mit Prellungen und Schürfwunden davon.

Blitzeis in Niedersachsen

Blitzeis sorgte besonders im Süden Niedersachsens für chaotische Straßenverhältnisse im morgendlichen Berufsverkehr. In den Landkreisen Northeim, Hameln-Pyrmont und Holzminden fiel wegen des Wetters an diesem Montag die Schule aus. Auch in Baden-Württemberg sowie auf den Nebenstraßen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen war es nach Schneefällen und Eisregen am Morgen glatt.

Schiffe steckten fest

Auf dem Main-Donau-Kanal steckten etwa 20 Schiffe im Eis fest, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt Nürnberg mit. Wegen des andauernden Frostes werde der Kanal wohl noch die ganze Woche gesperrt bleiben, hieß es. Vor der Ostseeküste hingegen entspannte sich die Lage durch das Tauwetter im Norden wieder. Die meisten zugefrorenen Fahrrinnen waren am Montag wieder frei.

dpa - Foto: AP


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Zuletzt geändert am 7. Januar 2002 13:22 von aj

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