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Wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis:

Haftbefehl gegen vermeintlichen Terroristen

Mönchengladbach - Der am Sonntag in Mönchengladbach fälschlich als mutmaßlicher El-Kaida- Terrorist festgenommene Libanese ist am Montag dem Haftrichter vorgeführt worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde gegen den 27-Jährigen wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis Haftbefehl erlassen. In seinen Vernehmungen habe der wegen Körperverletzung und Raub vorbestrafte Mann mit einem gefälschten italienischen Pass immer wieder vehement bestritten, etwas mit Terroristen zu tun zu haben, hieß es.

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Der gefälschte Pass des festgenommenen Libanesen.

Auf die Fragen, warum er sich mit einem gefälschten Reisepass und einem gefälschten deutschen Führerschein - ausgestellt auf die Personalien eines Mario Bertoldi - nach Mönchengladbach begeben habe, sagte er nach Angaben der Behörde: `Ich hatte die Absicht, hier Bekannte zu treffen, um ein Geschäft abzuschließen." Wie die Ermittlungen ergaben, spielten hierbei enge Kontakte zum Prostituiertenmilieu eine nicht unerhebliche Rolle.

Ermittler nicht überzeugt

Der von dem 27-Jährigen mitgeführte hohe Bargeldbetrag sollte wohl die Basis für das beabsichtigte Geschäft sein. Die Ermittlungen sind alleine deshalb noch nicht abgeschlossen, weil diese Version des Libanesen die Ermittler nicht überzeugt hat. Seine kriminellen Hintergründe lassen zahlreiche Motivationen zu und bieten noch ausreichend Ansatzpunkte für weiter gehende Ermittlungen. So fanden sich bei Durchsuchungen an seinem Wohnsitz Gegenstände, die aus Straftaten stammen könnten, so etwa wertvolle Unterhaltungselektronik und Computergeräte.

Ein besonderes Augenmerk hat die Polizei bei ihren Ermittlungen auf die Herkunft von zehn Schuss Munition für eine 44er Magnum-Waffe, die ebenfalls gefunden wurde. Der vorbestrafte Libanese stand als vorzeitig aus der Haft entlassener Straftäter unter Führungsaufsicht.

AP - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 7. Januar 2002 16:27 von aj

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