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zurückblättern  ... Flucht Bin Ladens immer wahrscheinlicher

Im Osten Afghanistans flog die US-Luftwaffe neue Angriffe. US-Kampfflugzeuge bombardierten am Montag in der Nähe der pakistanischen Grenze Ziele, die El-Kaida-Kämpfern als Unterschlupf dienen könnten. Nach Berichten der afghanischen Nachrichtenagentur AIP brachten vier Hubschrauber in der Nacht zum Montag US-Soldaten nach Chost und Sauar. AIP berief sich dabei auf Berichte von Bewohnern der Region. Aus der Umgebung von Chost wurde heftiges Bombardement gemeldet. Die Stadt diente Bin Ladens El-Kaida-Netzwerk einst als Ausbildungsstützpunkt. Möglicherweise flüchteten sich El-Kaida-Kämpfer nach dem Fall der Bergfestung Tora Bora dorthin.

Geheimdienst-Ausschuss breist Afghanistan

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Tony Blair: "Wir haben das El-Kaida-Terrornetzwerk in Afghanistan wirksam lahm gelegt."

Unklar ist nach wie vor, ob sich Bin Laden selbst noch in Afghanistan aufhält oder in eines der Nachbarländer entkommen ist. Der usbekische Geheimdienst gehe davon aus, dass er die Grenze nach Pakistan überschritten habe, sagte US-Senator John Edwards am Sonntag dem Fernsehsender Fox. Edwards bereist Afghanistan derzeit zusammen mit anderen Mitgliedern des US-Geheimdienst- Ausschusses. Der Vorsitzende des Ausschusses, Senator Bob Graham, sagte dem Fernsehsender ABC, Bin Laden sei wahrscheinlich aus Afghanistan geflohen, obwohl sich in diesem Punkt niemand sicher sei.

Französische Soldaten auf dem Weg

Unterdessen brachen 114 französische Soldaten als Teil der UN-Friedenstruppe nach Afghanistan auf. Sie starteten am Sonntagabend vom Luftwaffenstützpunkt Istres aus und sollen den Flughafen und andere Orte in der afghanischen Hauptstadt Kabul sichern, wie ein Militärsprecher mitteilte. Ein Vorauskommando von 70 deutschen und 30 niederländischen Soldaten startet voraussichtlich am Dienstagmorgen vom Flughafen Köln/Bonn aus.

In Kabul informierte sich der UN-Beauftragte für Afghanistan am Montag über die Arbeiten zur Minenräumung und sprach mit dem neuen US-Sondergesandten Zalmay Khalilzad über die zivilen Opfer des Krieges. Brahimi sagte, er habe Khalilzad nicht gebeten, dass die USA ihre Angriffe einstellen.

Warnung vor ausländischer Einmischung

Die so genannte Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit, zu der unter anderem Russland und China gehören, warnte am Montag vor ausländischer Einmischung in die Angelegenheiten der afghanischen Regierung. Versuche, das Land von außen zu beeinflussen, würden zu einer neuen Krise in Afghanistan und der Region führen, hieß es in einer Erklärung, die die Außenminister der Organisation in Peking herausgaben. Der Gruppe gehören sechs Staaten an. Neben Russland und China sind dies Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan.

AP - Fotos: AP, Archiv (dpa)

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Zuletzt geändert am 7. Januar 2002 14:47 von aj

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