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12 000 Liter Benzin in den Rhein geströmt:

Betrunkener Kapitän rammte Benzin-Tanker

Dormagen - Ein betrunkener Kapitän hat auf dem Rhein bei Dormagen mit seinem Containerschiff einen mit Benzin beladenen Tanker gerammt und leckgeschlagen. 12 000 Liter Treibstoff seien in den Fluss geströmt, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Duisburg am Dienstag. Der 44-jährige Kapitän der "MS Express" sei trotz der Havarie in Schlangenlinien weitergefahren und bei Düsseldorf von der Polizei gestoppt worden. Ein Atemtest habe einen Blutalkoholwert von 2,2 Promille ergeben.

Das niederländische Tankschiff "Almadi" sei am Montagabend mit 1050 Tonnen Benzin rheinaufwärts unterwegs gewesen, als ihm die Regensburger "MS Express" auf "merkwürdigem Kurs" entgegen gekommen sei, berichtete der Polizeisprecher. Bei der Kollision, die auf das Konto des volltrunkenen Schiffslenkers gehe, sei oberhalb der Wasserlinie ein 20 Zentimeter langes Leck in den Tanker gerissen worden.

Keine auffälligen Schadstoff- Konzentrationen gemessen

Das Benzin habe sich im Wasser schnell verflüchtigt, Mess- Stationen hätten rheinabwärts keine auffälligen Schadstoff- Konzentrationen gemessen, Schutzmaßnahmen für die Klärwerke rheinabwärts der Unfallstelle seien nicht ergriffen worden. Die Rhein-Schifffahrt blieb bei Dormagen zwischen Köln und Düsseldorf dennoch für fast drei Stunden unterbrochen.

Rausch ausgeschlafen und Fahrt fortgesetzt

Der havarierte Tanker konnte am Dienstag seine Fahrt Richtung Wesseling südlich von Bonn fortsetzen. Die Besatzung habe Benzin aus dem leckgeschlagenen Tank noch in andere Tanks umgepumpt. Dem Kapitän der "Express" sei eine Blutprobe entnommen worden. Nach dem Ausschlafen seines Rauschs habe er am Dienstag die Fahrt Richtung Holland fortsetzen dürfen. Die Schadenshöhe war zunächst unklar.

dpa


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Zuletzt geändert am 8. Januar 2002 14:27 von aj

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