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Behelfsquartier am Stadtrand wartet auf Bundeswehr:

Zwanzig Minuten bis in die Innenstadt

Kabul - In Kabul wartet ein Behelfsquartier auf die ersten deutschen Soldaten der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (ISAF): Der von einer zwei Meter hohen Mauer umgebene Komplex liegt rund zwölf Kilometer östlich der Hauptstadt an der Fernstraße nach Dschalalabad. Er erstreckt sich mehr als einen halben Kilometer entlang der Straße und reicht rund 300 Meter weit in die Ebene vor Kabul hinein. Ein zügig fahrender Militärkonvoi würde rund zwanzig Minuten in die Kabuler Innenstadt brauchen.

Die Liegenschaft der Deutschen gehörte zum früheren "Ministerium für Öffentliche Arbeiten" der Taliban. Sie verfügt über etwa ein Dutzend weitläufige Lagerhallen, mehrere als Verwaltungsgebäude nutzbare Einrichtungen sowie zwei leerstehende Produktionshallen für Schwerindustrie. Die Gebäude werden am Südrand von einem Wachturm überragt. Auf dem Gelände stehen Dutzende zerstörte und zum Teil ausgeschlachtete Bagger, Baumaschinen und Militärfahrzeuge herum. Die Zufahrt ist über zwei Haupttore möglich.

Fensterscheiben und Inneneinrichtungen fehlen

In dem zentralen, vierstöckigen Verwaltungsgebäude sowjetischer Bauweise fehlen noch weitgehend die Fensterscheiben sowie Inneneinrichtungen. Neue Stromleitungen sind jedoch bereits unter dem Putz in die Wände eingelassen. Das Gebäude misst etwa 15 mal 90 Meter. Bis zu zweihundert nutzbare Räume befinden sich darin.

Die fast schnurgerade Strecke nach Kabul ist eine vierspurig ausgebaute Asphaltstraße, die von zahlreichen Schlaglöchern übersät ist. Die Strecke führt an verarmten Wohngebieten und stillgelegten Fabriken vorbei. Unmittelbare Nachbarin der Deutschen ist auf der anderen Straßenseite eine Militär-Trainingsakademie der Nordallianz. Auch die ehemalige Afghanistan-Vertretung des Chemiekonzerns Hoechst befindet sich an der Straße.

AFP


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Zuletzt geändert am 8. Januar 2002 15:31 von aj

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