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zurückblättern  ... Hacker interessieren sich für den Privat-PC

  • Viele Heimrechner sind inzwischen fast so leistungsfähig wie Firmenrechner und eigenen sich deshalb gut, um von ihnen aus Angriffe im Internet zu starten.

  • Viele Computernutzer nutzen Hochgeschwindkeitsverbindungen ins Internet und lassen den PC rund um die Uhr online, was diesen für Angriffe verwundbarer macht als einen Computer, der nur kurze Zeit mit dem Netz verbunden ist.

  • Im Unterschied zu kommerziell genutzten Firmencomputern sind Heimcomputer meist sicherheitstechnisch nicht auf dem letzten Stand.

    Gefahr durch Viren und Würmer

    "Privatanwender sind im allgemeinen am schlechtesten auf Angriffe vorbereitet", stellt das Koordinationszentrum gegen Computerangriffe (CERT) der Carnegie Mellon Universität fest. "In vielen Fällen werden diese Maschinen benutzt, um andere anzugreifen."

    Der Großteil der Gefahren geht von Viren und Würmern aus - letztere sind Viren, die sich selbst vervielfältigen können. Code Red, Nimda, SirCam und Anna Kournikova sind nur einige dieser gefährlichen Programme, die sich in Windeseile über E-Mails um die ganze Welt verbreiten können. Die Anti-Virenfirma Message Labs zählte im vergangenen Jahr einen Virus auf 370 E-Mails entdeckt, doppelt so viel wie ein Jahr zuvor.

    Selbst Experten vor Schaden nicht gefeit

    Und die Viren werden immer gefährlicher. Vor einigen Jahren löschten sie meist die Daten auf der Festplatte, was schon ärgerlich genug war. Inzwischen aber wird der Computernutzer ausspioniert, damit Daten wie die von Kreditkarten missbraucht werden können. "Viele Menschen denken, sie haben keine Geheimnisse und werden deshalb auch nicht Ziel der Angriffe", sagt Hypponen. "Aber darum geht es gar nicht."

    Vor Schaden sind selbst Experten nicht gefeit. Ein Rechner der Abteilung für Computerkriminalität der US-Bundespolizei FBI leitete mit offiziellen Dokumenten den Virus SirCam weiter, sehr zum Unmut der Behörde.

    "Code Red war eher etwas wie eine Waffe"

    Besonders entschiedene Reaktionen von Seiten der US-Regierung und der Privatwirtschaft löste im vergangenen Jahr Code Red aus. "Wir haben einen solchen Virus noch nicht erlebt", sagt Hypponen. "Er sprang einfach von einem Web-Server zum nächsten. Code Red war eher etwas wie eine Waffe." Danach hieß die Botschaft von Regierung und Wirtschaft: Computersicherheit muss so alltäglich werden wie das Abschließen der Haustür oder des Autos. Antiviren- und Firewall-Software sollte routinemäßig auf den neuesten Stand gebracht werden.

    Funknetze: "Der Standard an sich ist unsicher"

    In diesem Jahr dürfte neue Techniken wie Funknetze, die eine drahtlose Kommunikation und Datenübertragung zwischen Computer und anderen technischen Geräten erlauben, ins Blickfeld rücken. Die entsprechende Geräte werden immer billiger, werden vor allem für Notebooks genutzt und sind besonders verwundbar. "Der Standard an sich ist unsicher", sagt Amit Yoran von der Sicherheitsfirma Riptech. Bei einer Untersuchung von Funknetzen konnten die Riptech-Leute kein einziges finden, in das sie nicht eindringen konnten. "Diese Technik wird in großem Maßstab von Firmen und Privatleuten eingeführt, aber es hat sich keiner Gedanken gemacht, wie man sich schützen kann", sagt Yoran.

    AP - Archivfoto: dpa


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    Zuletzt geändert am 8. Januar 2002 11:08 von aj

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