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  • www.unwortdesjahres.org

  • "2001 war mit verschiedenen sehr spektakulären Dingen anregender für Unwort-Schöpfungen als die Vorjahre", sagte der Germanistik- Professor. Einige Einsender hätten bis zu zwölf Vorschläge gemacht. "Davon nehmen wir aber nur die ersten drei." Zwar gab es diesmal nur gut 1000 Einsendungen - etwa halb so viele wie im Vorjahr - aber darunter waren keine Unterstützeraktionen ganzer Gruppen. Bei der letzten Aktion hatten allein rund 1400 von gut 2000 Einsendern für "deutsche Leitkultur" votiert.

    "Top-Terrorist" und "Marktbereinigung"

    Als Beispiel für verharmlosende Wortschöpfungen zum 11. September nannte Schlosser "Top-Terrorist". Viele Einsender hätten die Formulierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) von der "uneingeschränkten Solidarität" mit den USA vorgeschlagen. Zur BSE- Krise und der Biodebatte über Stammzellen seien ebenfalls viele Vorschläge eingegangen. Als Beispiele für zynische Wortschöpfungen nannte Schlosser "Marktbereinigung" oder "vorsorgliches Keulen". Der Begriff "therapeutisches Klonen" habe mit Therapie noch nichts zu tun und wecke somit falsche Hoffnungen.

    Besonders ärgerlich findet Schlosser, dass "der schöne Begriff der "Schlafmünzen" im "Starter Kit" kein Pendant gefunden hat". Österreich, wo die ersten Euro-Säckchen "Start Paket" genannt worden seien, habe da einen besseren Einfall gehabt.

    Jahrhundert-Unwort "Menschenmaterial"

    Unter dem Vorsitz des Frankfurter Germanistikprofessors küren vier Sprachwissenschaftler und die beiden ZDF-Journalisten Klaus Bresser und Maybrit Illner das "Unwort". Bei den bisherigen zehn Durchgängen wurden unter anderem "national befreite Zone" (2000) und "Kollateralschaden" (1999) gebrandmarkt. Im vergangenen Jahr wurde zudem der Begriff "Menschenmaterial" zum Jahrhundert-Unwort erklärt.

    dpa

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    Zuletzt geändert am 8. Januar 2002 10:41 von aj

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