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Bundeswehr-Ankunft in Afghanistan verzögert sich um einen Tag

Zwischenstopp: Soldaten sitzen fest

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Der Voraustrupp der deutschen Bundeswehr sitzt auf dem Weg nach Afghanistan wegen schlechten Wetters in Trabzon (Türkei) fest.

Kabul - Die Ankunft des Vorauskommandos der Bundeswehr zum Friedenseinsatz in Afghanistan verzögert sich um einen Tag. Nach Angaben des Verbindungsoffiziers an der Deutschen Botschaft in Kabul, Robert Pelzl, sind dafür die schlechten Wetterbedingungen in der Türkei verantwortlich.

Nach diesen Informationen soll das Kommando am Donnerstagmorgen gegen 7.00 Uhr (3.30 Uhr MEZ) auf dem Luftwaffenstützpunkt Bagram bei Kabul landen. In der Türkei hatten die 70 deutschen Soldaten und ihre niederländischen Kameraden einen Zwischenstopp eingelegt. Die Truppen sollten ursprünglich am Mittwochmorgen in Afghanistan eintreffen.

Die 70 Soldaten, darunter Fallschirmjäger und Sanitäter waren am Dienstag von Köln/Wahn nach Kabul abgeflogen. Mit einem multinationalen Kontingent aus Niederländern, Dänen und Österreichern werden sie in der internationalen Schutztruppe (ISAF) unter Führung Großbritanniens die Übergangsregierung in Kabul schützen und die Ankunft des Hauptkontingents Ende Januar vorbereiten.

Insgesamt wird Deutschland mit voraussichtlich 800 bis 1000 Soldaten nach Großbritannien den größten Teil der 4500 Mann starken Sicherheitstruppe unter UN-Mandat stellen. Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberst Bernhard Gertz, sieht dem Einsatz "mit einigen Sorgen" entgegen. Es werde ein riskanter Einsatz, weil sich entgegen dem Petersberger Abkommen in Kabul noch immer Tausende von Soldaten und paramilitärischen Kräften aufhielten, sagte er im Südwestrundfunk (SWR).

ABC- Abwehrkräften für die arabische Halbinsel

Insgesamt werden 270 Soldaten - darunter 230 Deutsche - vorausgeschickt. "Wir sind durch ausführliches Training bestens vorbereitet", sagte der Leiter des Kommandos, Brigadegeneral Claus Hubertus von Butler. Neben den Deutschen und Niederländern gehören auch acht Dänen und zwei Österreicher dem Voraustrupp an.

Für die Schutztruppe hat der Bundestag bis zu 1200 Soldaten und für den Anti-Terror-Kampf 3900 Soldaten bereitgestellt. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte, dass im Rahmen des Anti- Terror-Kampfes im Januar auch noch ein Vorauskommando von ABC- Abwehrkräften auf die arabische Halbinsel verlegen wird. Nach ZDF- Informationen werden 50 Soldaten in Kuwait stationiert.

Marine lief zum Horn von Afrika aus

Vor einer Woche war bereits die Deutsche Marine zum Anti-Terror- Einsatz in das Seegebiet am Horn von Afrika vor Somalia ausgelaufen. Nach Angaben von Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) werden die Schiffe nicht vor dem 25. Januar am Ziel eintreffen. Scharping war im Dezember erneut in die Kritik geraten, weil er in einem Hintergrundgespräch mit Journalisten gesagt haben soll, es sei nur noch eine Frage der Zeit, dass in Somalia eingegriffen werde. Kurz darauf stellte er klar, dass es keine militärischen Pläne für einen Anti-Terror-Einsatz in Somalia gebe.

"Es wird zunächst ein spartanisches Leben"

Ziel der Mission in Afghanistan sei, den Aufbau der Übergangsregierung zu schützen "und den Menschen in dem Land wieder eine Perspektive zu geben", sagte der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Friedrich Riechmann, beim Abschied der deutschen Soldaten. 50 der entsandten Deutschen gehören zur Luftlandebrigade 31 aus Oldenburg, 20 weitere kommen von anderen Bundeswehrstandorten. In Afghanistan werden die Soldaten in beheizten Zelten untergebracht. "Es wird zunächst ein spartanisches Leben für die Soldaten werden", sagte von Butler.

Rund 80 Fahrzeuge, darunter Kleinpanzer vom Typ "Wiesel" und minengeschützte Transporter vom Typ "Dingo", sollen den Bundeswehr- Soldaten in Kürze nach Afghanistan folgen. Zwei ukrainische Antonow- Flugzeuge werden das Material den Angaben zufolge in den kommenden Tagen nach Afghanistan bringen.

dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 9. Januar 2002 09:46 von aj

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