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Erste El-Kaida-Gefangene auf dem Weg zur US-Basis auf Kuba

Drahtkäfige mit Metalldächern als Zellen

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Blick auf das Gefangenlager auf Kuba. Hier sollen die El-Kaida-Mitglieder interniert werden.

Kandahar/Washington - Die USA haben damit begonnen, Gefangene der Terrororganisation El Kaida und der Taliban aus Afghanistan auf den Marinestützpunkt Guantanamo Bay in Kuba zu verlegen. Auf dem Flughafen von Kandahar wurden unter schärfster Bewachung 20 Männer in zwei Gruppen in ein C-17-Transportflugzeug gebracht und ausgeflogen.

Das neue "Domizil", das die Gefangenen in Guantanamo Bay erwartet, sind zumindest vorläufig 1,80 Meter mal 2,40 Meter große Maschendraht-Käfige im Freien mit Metalldächern als kärglichem Schutz gegen Sonne, Regen und Wind. "Sie werden menschlich behandelt werden, es aber nicht bequem haben", beschreibt Brigadegeneral Mike Lehnert, der mit rund 1000 US-Soldaten die Ankunft vorbereitet, das, was auf die Gefangenen zukommt.

Bis zu 2000 Gefangene nach Kuba

Etwa 370 Angehörige der Terroristen-Organisation von Osama bin Laden und der Taliban befanden sich bis zum Donnerstag in US- Gewahrsam - in Kandahar und auf einem Schiff im Indischen Ozean. Die USA planen, im Laufe der Zeit notfalls bis zu 2000 Gefangene aus der Region auf dem hermetisch abgeschirmten Stützpunkt in Kuba unterzubringen. Jedenfalls so lange, bis man weiß, was mit ihnen geschehen soll.

"Sie sind die Übelsten der Übelsten", charakterisierte ein hochrangiger Offizier in Guantanamo Bay die erwarteten Gäste. "Sie sind ein schlimmer Haufen." Entsprechend wollen die USA bereits beim Transport auch nicht das kleinste Risiko eingehen. Die Innenausstattung der Maschinen ist für die Reise umgerüstet und das Sicherheitspersonal an Bord mit einem harten Spezialtraining auf seine Aufgabe vorbereitet worden. Auf jeden Gefangenen, so hieß es am Donnerstag, kommen zwei unter anderem mit Elektroknüppeln bewaffnete Wachleute. "Keine nette Karibik-Tour weiterblättern
 

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Zuletzt geändert am 11. Januar 2002 00:02 von sab/jo

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