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Chronologie:

Aufstieg und Fall des Ex-Ministers Jochen Wolf

Potsdam - Der ehemalige brandenburgische Bauminister Jochen Wolf soll einen vermeintlichen Killer mit dem Mord an seiner Frau beauftragt haben. Zu Beginn des Prozesses gegen ihn wegen versuchter Anstiftung zum Mord vor dem Landgericht Potsdam eine Dokumentation der Stationen seines Lebens:

1941:

Geburt in Kleinolbersdorf bei Chemnitz

1961:

Erste Heirat; drei Kinder mit Ehefrau Kristina (Scheidung 1967)

1975:

Wolfs zweite Ehefrau Erika begeht Selbstmord

1977:

Wolfs dritte Ehefrau Gabriele verlässt ihn nach acht Wochen

1979/80:

vierte Ehe mit Ursula; Geburt eines Sohnes

1989:

Wolf wird Vorsitzender der Ost-SPD im damaligen Bezirk

Potsdam 1990:

Wolf wird brandenburgischer Bauminister und ist für das Amt des Ministerpräsidenten im Gespräch

1993:

"Baufilz-Affäre" - Wolf kauft provisionsfrei ein günstiges Grundstück im Potsdamer Vorort Groß- Glienicke; einem Makler soll er im Gegenzug eine Baugenehmigung für ein Stück Ackerland versprochen haben

August 1993:

Rücktritt vom Ministeramt

1995:

Wolf klagt Arbeitsplatz im Landesdienst ein; wird Berater in der Brandenburger Außenhandelsagentur Braha

1997:

Wolf soll einen Bekannten gebeten haben, einen Killer für seine Frau ausfindig zu machen

1997/98:

Wolf reicht die Scheidung ein. Nachdem er über Jahre keinen Unterhalt an Frau und Kind zahlt, wird ein Großteil seines Gehaltes gepfändet

Dezember 1998:

Wolfs 25-jährige ukrainische Geliebte erschießt sich mit in ihrer gemeinsamen Wohnung in Babelsberg; zuvor hatte sie versucht, seine Ehefrau zu töten

Dezember 1999:

"Baufilz-Affäre" - das Amtsgericht Potsdam verurteilt Wolf wegen Vorteilsnahme im Amt zu 8400 Mark Strafe

Sommer 2000:

Wolf setzt einen vermeintlichen Killer auf seine Frau an, was er im Juli 2001 gesteht

November 2000:

Der für die Tat gedungene Mann offenbart sich der Polizei; Wolf soll ihm 15 000 Mark für den Mord geboten haben

Juli 2001:

Wolf wird in Berlin festgenommen

August 2001:

Wolf versucht in der Untersuchungshaft, sich umzubringen

dpa


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Zuletzt geändert am 10. Januar 2002 11:03 von aj

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