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Di 15.01.2002
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Umjubelter Tourneestart des spanischen Flamenco-Königs Joaquin CortésFeuriger Tanz und pure Erotik
Ein heller Lichtkegel wirft seinen Strahl auf eine dunkle Gestalt auf einer schwarzen Bühne mit blutrotem Hintergrund. Die ergreifende Stimme eines spanischen Sängers durchdringt die Stille: Wie Phoenix aus der Asche beginnt Flamenco- König Joaquin Cortés langsam zu tanzen, scheint jeden einzelnen Ton in seinem Körper zu spüren und seine Bewegungen danach auszurichten. Immer stärker entfaltet sich der Gesang, bis sich die aufgestaute Energie des Tänzers in einem Wirbel aus Stakkato-Schritten auf dem Parkettboden entlädt. Nackter Oberkörper zum Finale
Joel Silver lässt es krachen: "13 Geister" verbreiten Kino-GrauenGefangen im Palast des Horrors
Das moderne Geisterhaus gleicht einer Falle voller High Tech. Wände bewegen und Türen verriegeln sich nach einem Code, der von einem dämonischen Superhirn erdacht wurde. Diesen feudal ausgestatteten Palast aus Glas und Stahl erbt Arthur Kriticos (Tony Shalhoub) von seinem Onkel Cyros. Arthur ist buchstäblich abgebrannt. Denn nach einem Feuer lebt er mit seinen Kindern beengt in einer schäbigen Wohnung. Das Erbe erweist sich als verhängnisvolles Vermächtnis: Schnell entpuppt sich der Glaspalast als infame Horrormaschine und Spielplatz für einen plakativen Schocker. Erfolgsproduzent Joel Silver ("Matrix") ist nicht unbedingt für leise Töne bekannt...
Psychologen: Kino ist gut für die SeeleSchlecht drauf? Probleme mit dem "besten Stück"? Von allem die Nase voll? In dieser Situation rät nicht nur die beste Freundin zum gemütlichen Kinoabend. Kinofilme können auch aus Sicht von Profi-Psychologen bei der Bewältigung von Lebenskrisen helfen. Ein guter Spielfilm sei "wie eine Reise, die einen aufleben lässt", heißt es in einem Beitrag der Fachzeitschrift "Psychologie Heute" (Februar-Ausgabe). Sie könnten als Therapie gegen Entwicklungsprobleme, Trauer und Depression sowie Schüchternheit und Angst eingesetzt werden. Sie vermittelten Hoffnung und stellten den Kontakt zu unterdrückten Gefühlen her. Kinofilme machten zudem Mut, den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und böten Orientierung in lebenswichtigen Fragen, hieß es weiter. So helfe "Harry und Sally" (1989) mit Meg Ryan und Billy Crystal bei Problemen im Bereich Freundschaft und Partnerschaft (woran genau mögen sie da denken?) und der Streifen "Und täglich grüßt das Murmeltier" (1993) mit Bill Murray könne die Lösung von Konflikten beschleunigen... Na dann: Ab ins Kino! |
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Letzte Änderung: 15.01.2002 22:11 von IndexRobot
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