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Wittener Ritualmord:

Angeklagte glaubt an "Befehl des Teufels"

Bochum - Grausiges Geständnis unter den Augen der Hinterbliebenen: Im Prozess um den Satanistenmord von Witten hat die 23-jährige Angeklagte am Mittwoch die okkulte Bluttat detailreich geschildert. Ehemann Daniel Ruda (26) bestätigte die Aussage seiner Frau Manuela weitgehend. In Anwesenheit der Eltern und der Schwester des Opfers sagte die 23-Jährige, Satan habe ihr mit den Worten "Töte! Bringe Opfer! Bringe Seelen!" den Auftrag zu der Tat gegeben.

Anklicken zum Vergrößern Show must go on: Mit allen mögliche Symbolen demonstrieren die Angeklagten ihren Satansglauben.

"Es war kein Mord", sagte sie am zweiten Verhandlungstag vor dem vor dem Bochumer Landgericht. Ihr Mann sagte, er habe den Befehl bekommen, Satan am 6. Juli ein Opfer zu bringen, sagte ihr Mann. Genau an diesem Tag hatte das Ehepaar nach eigenen Aussagen im vergangenen Sommer einen 33-jährigen Bekannten in ihrer mit Sarg, Totenkopfattrappen und SS-Runen ausgekleideten Wohnung getötet. Die Staatsanwaltschaft wirft beiden Mord aus niedrigen Beweggründen vor.

Befehle aus der Unterwelt

In ihrer Aussage erklärte die 23-Jährige, sie habe nur Befehle aus der Unterwelt befolgt. Die Angeklagten holten ihr Opfer, einen Arbeitskollegen des Mannes, in Herten ab. Sie fuhren mit ihm zu ihrer düster ausstaffierten Wittener Wohnung. Nachdem ihr Mann mit einem Hammer auf den Wehrlosen eingeschlagen hatte, habe Satan auf ein Messer geleuchtet und gerufen: "Setze den Herzstich!" Nach einer Gewalt-Orgie mit Hammer, Machete und Messer ritzte die 23-Jährige ein Pentagramm in den Oberkörper der Leiche. Damit sollte deutlich gemacht werden, dass die Seele für Satan sei, sagte sie.

Ursprünglich habe sie sich nach der Bluttat selbst umbringen wollen, sagte die Angeklagte. Stattdessen flüchtete das Pärchen mit dem Auto nach Thüringen. In der Nähe von Jena wurde es sechs Tage nach der Tat festgenommen. Kettensäge auf Vorrat gekauft weiterblättern
 


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Zuletzt geändert am 16. Januar 2002 18:03 von jo

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