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52. Internationale Filmfestspiele: Kosslick erwartet mehr Stars denn je

Berlinale setzt auf Glamour und Sponsoren

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Berlin - Die Internationalen Filmfestspiele in Berlin werden erstmals mit einer großen Gala eröffnet - und wie es sein soll, kommen auch Bundeskanzler Gerhard Schröder und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit.

Während der zweiwöchigen Berlinale vom 6. bis 17. Februar wird Festivalleiter Dieter Kosslick den roten Teppich außerdem für Weltstars wie Catherine Deneuve, Robert Altman und Wim Wenders ausrollen.

Thematisch allerdings wird die 52. Berlinale von den Terroranschlägen des 11. September beeinflusst. "Die Filmauswahl wurde unter den politischen Eindrücken und weltpolitischen Veränderungen der Zeit getroffen", heisst das bei Kosslick, der im Mai 2001 die Nachfolge des langjährigen Festivalleiters Moritz de Hadeln antrat. Produktionen, die sich mit den Anschlägen in New York und Washington befassen, werden allerdings nicht gezeigt.

Insgesamt 23 Filme konkurrieren im offiziellen Wettbewerb um die Goldenen und Silbernen Bären. Darunter ist der Eröffnungsfilm "Heaven" von Tom Tykwer. Ebenfalls aus Deutschland kommt Dominik Grafs "Der Felsen".

Durch den Hintereingang kommt kein Star mehr rein...

Unter der jahrzehntelangen Leitung von de Hadeln war die Berlinale im internationalen Vergleich oft als Filmfest zweiter Wahl betrachtet worden, weil nur wenige Weltstars nach Berlin kamen. Und wenn einer anreiste, bekam ihn die Öffentlichkeit nur selten zu Gesicht. So betrat etwa Leonardo di Caprio vor zwei Jahren den Berlinale-Palast am Potsdamer Platz durch einen Hintereingang und ließ hunderte Teenager stundenlang im Regen stehen. Der neue Berlinale-Chef Kosslick will dem Festival nun mehr Glanz verleihen. Die Liste der erwarteten Regisseure und Schauspieler ist lang. Wes Andersen, Milos Forman und Zhang Yimo sind ebenso darunter wie Cate Blanchett, Russel Crowe und Harvey Keitel.

Sponsoren machen einiges (mehr) möglich

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Kosslick bemühte sich seit seinem Amtsantritt auch darum, neue Sponsoren für die Berlinale zu gewinnen. Wer ein modernes Festival präsentieren wolle, dem bleibe so etwas eben nicht erspart, sagte Kosslick zur Begründung. Die Finanzierung der Berlinale wird seinen Angaben zufolge derzeit zu einem Drittel aus Sponsoren- und Eintrittsgeldern finanziert, zwei Drittel übernimmt der Bund. Auf der Berlinale werde sich trotz der neuen Sponsoren allerdings "nicht alles ändern", sagte Kosslick. "Dazu war die Zeit zu kurz."

Arrivierte Filmmacherinnen in der Jury

An der Spitze der neunköpfigen Jury, die am 17. Februar die Goldenen und Silbernen Bären vergeben wird, steht Mira Nair. Die indische Regisseurin erhielt im vergangenen Jahr mit "Monsoon Wedding" den Goldenen Löwen in Venedig. Weitere Jurymitglieder sind die Französin Claudie Ossard, die "Die wunderbare Welt der Amélie" produzierte, sowie der deutsche Filmemacher Oskar Roehler. Der US-Regisseur Robert Altman erhält den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk. Sein neuester Film "Gosford Park" läuft im Wettbewerb außer Konkurrenz. Auch die Schauspielerin Claudia Cardinale wird im Rahmen der Retrospektive "European 60s" mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet.

AFP


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Zuletzt geändert am 30. Januar 2002 16:06 von to

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