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Zweite Energieleistung in Folge:

Handballer erreichen EM-Halbfinale

Västeras - Die deutschen Handballer stehen dank der zweiten Energieleistung in Folge und der Schützenhilfe Spaniens vorzeitig im Halbfinale der Europameisterschaft in Schweden. Im zweiten Spiel der Hauptrunden-Gruppe 2 verteidigte die Auswahl des Deutschen Handball- Bundes (DHB) am Mittwoch in Västeras durch einen 31:28 (12:12)-Erfolg gegen Slowenien die Tabellenführung. Durch den anschließenden 27:24 (13:11)-Sieg von Spanien gegen Weltmeister Frankreich ist das Team von Bundestrainer Heiner Brand vor dem letzten Gruppenspiel am Donnerstag (20.00 Uhr) gegen Island für das Halbfinale qualifiziert.

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Mit 7:1 Punkten ist die deutsche Nationalmannschaft Tabellenführer. Island, gegen das dem Brand-Team ein Remis zum Gruppensieg reicht, ist Zweiter mit 6:2 Zählern vor Spanien (5:3) und Frankreich (4:4). Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich, den Deutschland gegen Spanien mit 19:18 gewonnen hatte. Im ersten Spiel des Tages hatten die zum Geheimfavoriten aufgestiegenen Isländer einen weiteren Prestige-Erfolg gefeiert. Mit dem unerwartet klaren 34:26 (16:14) über den WM-Dritten Jugoslawien haben sich die Nordeuropäer nachdrücklich für das Halbfinale ins Gespräch gebracht.

Einen Tag nach dem hart erkämpften 19:18 gegen Spanien musste Bundestrainer Brand mit Rechtsaußen Florian Kehrmann erstmals bei diesem Turnier auf einen seiner Stammspieler verzichten, weil sich der Lemgoer im Training eine Blockierung im Hals zugezogen hat. Dafür rückte Torsten Jansen von der HSG Nordhorn ins Aufgebot. Kehrmanns Position besetzte Christian Zeitz (Östringen), der damit sein EM- Debüt feierte.

Hens war bester Torschütze

Vor rund 3000 Zuschauern war Pascal Hens (6) von der SG Wallau- Massenheim bester Torschütze der deutschen Mannschaft. "Wir haben im Moment eine sehr gute Phase", befand der Lemgoer Rückraumspieler Daniel Stephan. Davon aber war zu Spielbeginn nichts zu sehen. Die hoch gelobte Deckung hatte keine Zeit, sich zu finden, da lag die deutsche Mannschaft bereits mit 1:6 (9.) zurück. Verantwortlich dafür waren Ballverluste in der Offensive durch zum Teil haarsträubend schlechte Chancenverwertung. "Ich bin noch etwas betroffen von dem Spielverlauf", bekannte Brand, "wir haben von der Abwehr angefangen nicht die Einstellung gefunden und spielerisch vieles im Argen gelassen. Aber aus der Abwehr und mit Begeisterung haben wir das noch umgebogen."

Auf dieses bislang probate Mittel griffen die deutschen Spieler erst ab Mitte der ersten Halbzeit zurück. Drei Tore in Folge durch Linksaußen Stefan Kretzschmar (Magdeburg), davon zwei per Tempo- Gegenstoß, brachten das DHB-Team auf 6:7 (15.) heran. Fünf Minuten vor der Pause setzte Brand dann "Joker" Hens im Angriff ein und ermöglichte dem Olympia-Fünften mit zwei Treffern hintereinander den 11:11-Ausgleich (28.) durch Daniel Stephan.

Kampfgeist erwachte im zweiten Durchgang

In den zweiten Durchgang startete die DHB-Auswahl mit ihrer ersten Führung zum 13:12 (31.), die die Slowenen mit drei erfolgreichen Kontern jedoch umgehend in einen 15:13-Vorteil (33.) verwandeln konnten. Danach erwachte der bis dahin vermisste Kampfgeist bei den deutschen Spielern. Sie feuerten sich gegenseitig an, motivierten sich und arbeiteten sich auf 21:21 (42.) heran. Christian Schwarzer gelang nur eine Minute später die 23:22-Führung. "Das sind Spiele, die im Kopf entschieden werden. Dafür haben wir 40 Minuten gebraucht. Vorher waren wir nicht bereits dazu", analysierte Schwarzer.

dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 30. Januar 2002 22:49 von aj

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