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Formel-1-Weltmeister übersteht spektakulären Unfall ohne Blessuren

Schumi mit Tempo 225 in die Reifenstapel

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Schrecksekunde: Schumi rast in die Reifenstapel. Der Ferrari ist schrottreif, der Weltmeister bleibt unversehrt.

Barcelona - Weltmeister Michael Schumacher hat der Ferrari-Fangemeinde fünf Wochen vor dem Start der Formel-1-Saison mit einem spektakulären Unfall einen gehörigen Schrecken eingejagt. Der 33-Jährige überstand den Crash bei Testfahrten in Barcelona allerdings unverletzt.

"Ich habe die Kontrolle über das Auto verloren", meinte Schumacher in einer ersten Reaktion, nachdem er selbst aus seinem schwer beschädigten Auto gestiegen war. Der Deutsche kam auf dem Circuit de Catalunya mit hoher Geschwindigkeit in Kurve 12 von der Strecke ab.

Danach schleuderte Schumacher mit seinem roten Renner mit dem Heck voran mit großer Wucht in einen Reifenstapel. Der Weltmeister hat anschließend die Schuld auf sich genommen. "Ich habe einen Fahrfehler gemacht, aber so etwas passiert bei einem Test", sagte der Kerpener nach seinem spektakulären "Abflug" mit 225 km/h.

Das Auto wurde schwer beschädigt, beide Hinterräder sollen nach Augenzeugenberichten abgerissen worden sein. Schumacher kam mit dem Schrecken davon. Berichte, nach denen sich Schumacher überschlagen habe, wurden allerdings nicht bestätigt.

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Kein Reifenplatzer

"Michael ist unverletzt", sagte Pressesprecherin Sabine Kehm in einer ersten Stellungnahme. Der Unfallhergang gab Ferrari anfangs einige Rätsel auf. Einen Reifenplatzer, wie es zunächst als Gerücht die Runde machte, habe es definitiv nicht gegeben, versicherte Kehm.

Ferrari bricht Testfahrten ab

Wenig später kam auch sein Teamkollege Rubens Barrichello (Brasilien) auf dem Circuit de Catalunya in einer Kurve von der Strecke ab und fuhr seinen Ferrari zu Schrott. Beide Rennfahrer kamen mit dem Schrecken davon. "Die Autos werden nach Italien zurücktransportiert, da die Schäden nur in Maranello behoben werden können", gab Ferrari bekannt und beendete kurzerhand die Probefahrten.

14. schwerer Unfall von Schumi

Tags zuvor war Schumacher in 1:18,470 Minuten Bestzeit auf dem Circuit de Catalunya gefahren. Beide Piloten waren noch im Vorjahresauto unterwegs, als letztes Top-Team präsentiert Ferrari sein neues Fahrzeug am 6. Februar in Maranello.

Der "Abflug" in Barcelona war bereits der 14. schwere Unfall des Kerpeners. Wie durch ein Wunder kam der Formel-1-Rekordsieger (53 Grand-Prix-Erfolge) in den meisten Fällen unverletzt davon. Den bislang schlimmsten Crash erlebte Schumacher am 11. Juli 1999 beim Großen Preis von England in Silverstone, als er einen doppelten Beinbruch erlitt, danach insgesamt sechs Rennen pausieren musste und dadurch seine Chance auf den WM-Titel einbüßte.

Von Ralf Loweg, sid - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 30. Januar 2002 15:06 von sab

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