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Japanische Polizei rüstet sich mit unkoventionellen Methoden für die Fußball-WM

Fangnetze sollen Rowdies unschädlichen machen

Sapporo - Mit unkonventionellen Methoden will die japanische Polizei gegen Hooligans bei der am 31. Mai 2002 beginnenden Fußball-WM 2002 vorgehen: Gewalttätige Fans sollen ihnen im wahrsten Sinne des Wortes ins Netz gehen. Mit großen Fangnetzen wollen die Sicherheitsleute aufgebrachte Anhänger in Sapporo auf der Insel Hokkaido unter Kontrolle bringen und anschließend mit traditionellen Kampfsportarten überwältigen.

"Jeder Wildgewordene wird unter einem großen Netz gefangen, so dass er sich nicht bewegen kann. Gnade wird es nicht geben. Nur mit Härte kann man gegen diese Anti-Fans vorgehen", erklärte Hokkaidos Polizeichef Masatsugu Oi, ehe er warnend hinzufügte: "Bei der WM ist das Land eine Null-Toleranz-Zone". Mit den Netzen sollen mehrere Unruhestifter auf einmal festgenommen werden.

"Hart gegen Krawallmacher vorgehen"

"Wir werden hart gegen Krawallmacher vorgehen. Personen, die in Japan verhaftet werden, müssen auch mit einer Verurteilung nach unserem Gesetz rechnen", sagte Oi. Zudem können nach einem im November erlassenen Gesetz Ausländer, die im Zusammenhang mit Fußballspielen als Gewalttäter auffallen, sofort ausgewiesen werden.

Asiatische Kampfsportarten statt Waffengewalt

Waffengewalt werde es aber garantiert nicht geben. Die Japaner setzen im Kampf gegen den Hooliganismus nämlich ganz auf traditionelle asiatische Kampfsportarten wie Judo und Kendo. "Darauf sind die europäischen Rowdies nicht vorbereitet, nur so können wir die körperlichen Unterschiede ausgleichen. Die Europäer sind nun einmal schwerer und größer", weiß Oi, der bereits seit einigen Monaten intensiv mit seinen erfahrenen Kollegen aus Übersee zusammenarbeitet.

Unterdessen wächst die Angst unter der Bevölkerung Sapporos vor Ausschreitungen. "Ich bin sehr besorgt um meine Kinder. Mit Gewalt dieser Art haben wir keine Erfahrung. Ich habe gehört, dass diese Hooligans mit Steinen und anderen Dingen anderer Leute Häuser beschädigen", meinte Hiroko Taniuchi. Die 32 Jahre alte Hausfrau lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern unmittelbar in der Nähe des neuen 40.000 Zuschauer fassenden Sapporo Domes. "Unsere Nachbarn und wir wollen von der Polizei genau wissen, wie sie unsere Kinder und unseren Besitz vor diesen Zerstörern schützt".

Von Keijo Ishigawa, sid


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Zuletzt geändert am 30. Januar 2002 14:08 von sab

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