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Nach 2:1 in Berlin: Christoph John will FC-Cheftrainer werden

Erster Schritt zur Wiederauferstehung

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Beste Stimmung beim 1. FC Köln: Nach vielen Pleiten gab´s in Berlin endlich mal wieder einen Sieg.

Berlin - In Sachen Arbeitsplatzsicherung hat Interimscoach Christoph John ganze Arbeit geleistet und die Führungskräfte vom 1. FC Köln kräftig beeindruckt. "Mit jedem Erfolg steigen seine Chancen. Wenn wir weiter siegen, wäre ein Wechsel fast schon fahrlässig", erklärte FC-Präsident Albert Caspers nach dem ersten Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale der "Geißböcke" seit 1995 durch einen verdienten 2:1 (1:1, 0:0)-Sieg nach Verländerung bei Hertha BSC Berlin.

Wie der Präsident schrieb auch Manager Hannes Linßen dem jungen Coach den Überraschungserfolg gut und lobte dessen feines Händchen: "Christoph hat wenige Dinge geändert. Man hat aber dennoch gemerkt, dass er sein eigenes Spiel betreiben will."

John: "Ich traue es mir zu"

Der 42-Jährige Schwabe selbst, beim Abstiegskandidaten erst am Montag nach der Entlassung von Ewald Lienen vom Oberliga-Coach zum Chef auf Abruf befördert, meldete angesichts der guten Visitenkarte vorsichtig sein Interesse an. "Ich helfe dem FC, egal wo man mich hinstellt, aber natürlich habe ich den sportlichen Ehrgeiz, Bundesliga-Trainer zu werden. Und ich traue es mir zu", sagte er selbstbewusst. Mehr ließ er sich dazu jedoch nicht entlocken: "Da fragen Sie lieber die Herren Caspers und Linßen." Zu einem möglichen Modell mit "U21"-Trainer Hannes Löhr als "Übervater" und ihm selbst als operierenden Trainer, wollte sich John nicht äußern.

Rückendeckung für Lottner zahlte sich aus

Dass er ausgerechnet den von Lienen zum Ergänzungsspieler degradierten Kapitän Dirk Lottner wieder zum Chef befördert hatte und dieser es ihm mit dem Siegtor dankte (105.), musste John nicht betonen. Lediglich die Übermacht ab Mitte der zweiten Halbzeit bis zum Schlusspfiff und damit den "verdienten Sieg" strich John hervor. Nun gelte es, den "Schritt zur Wiederauferstehung" am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern fortzusetzen. Allerdings sind die "Geißböcke" in der Liga seit 509 Minuten ohne Torerfolg und von den letzten sieben sieglosen Heimspielen gingen gleich fünf verloren. "Eins von zwei Endspielen, die wir in jedem Fall mit John bestreiten. Wir wollen ein Tor schießen, vielleicht reicht es ja zu einem Sieg", meinte Linßen nach dem Pokal-Erfolg.

So groß die Freude bei den Kölnern, so tief die Trauer bei den Berlinern. "Das ist tragisch, in der Kabine war Totenstille", gestand Michael Hartmann. Über den Umweg Pokalfinale wollte sich die in der Liga schwerfällige "Alte Dame" in den Uefa-Cup schleichen und mit ihrem scheidenden Trainer Jürgen Röber einen gelungenen Abschied feiern. Doch mit dem Pokal-Aus und schon zwei Niederlagen im neuen Jahr - am Sonntag hatte man bei Borussia Dortmund 1:3 verloren - rückt das Saisonziel "internationaler Wettbewerb" in immer weitere Ferne.

Von Michael Kölmel, sid - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 31. Januar 2002 13:30 von sab

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