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Tests in Mugello: Schumi hat schlimmen Unfall vom Vortag verdaut

"Rückwärts ist es nicht so schlimm"

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Schumi schon wieder im Cockpit: Der Unfall von Valencia ist abgehakt

Mugello - Keine 24 Stunden nach seinem schweren Unfall in Barcelona ist Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher schon wieder zu Tests in seinen Ferrari geklettert. Der 33-Jährige übernahm kurzfristig in Mugello die Testarbeit des italienischen Testpiloten Luca Badoer, der sich mit einer Erkältung plagt.

Den Crash in Barcelona, bei dem das Auto schwer beschädigt wurde, hatte Schumacher ohne Blessuren überstanden. "Mit geht es absolut gut. Ich hatte schon am Mittwoch überhaupt keine Probleme, und über Nacht kamen auch keine dazu", sagte Schumacher bei seiner Ankunft in Mugello.

"Wirklich, ich bin absolut okay. Was mir sicher geholfen hat, war, dass der Wagen mit dem hinteren Ende in die Reifenstapel einschlug. Rückwärts ist es nicht so schlimm, da hat man ja eine Art Kopfkissen", erklärte der Weltmeister.

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Für Badoer eingesprungen

Der Einsatz auf der Strecke in Mugello kam völlig kurzfristig und war ein wenig improvisiert. Schumacher war am Mittwoch kaum zu Hause in der Schweiz angekommen, da bekam er einen Anruf seines Teams, ob er nicht kurzfristig nach Mugello kommen und dort einen Tag testen könne. Ferrari-Testpilot Luca Badoer plagt sich mit einer Erkältnung. Schumacher sagte sofort zu und begann am Donnerstag mit der Weiterentwicklung neuer Teile.

"Das war ganz klar mein Fehler"

Den Crash in Barcelona hat Schumacher inzwischen analysiert und abgehakt. "Ich bin beim Anbremsen mit dem Hinterrad von der Strecke gekommen und habe so die Kontrolle über mein Auto verloren. Das war ganz klar mein Fehler. Aber beim Testen geht es auch darum, dass man versucht, so weit wie möglich zu gehen, dann gehören solche Fehler eben auch mal dazu", meinte der Weltmeister: "Ich habe damit kein Problem. Wenn ich weiß, was passiert ist, kann ich Unfälle schnell abhaken. Das Wichtigste ist schließlich, dass Rubens und mir nichts passiert ist."

Viel Arbeit für Ferrari-Team

Nachdem am Mittwoch Schumachers Teamkollege Rubens Barrichello in Barcelona auch noch den zweiten Ferrari verschrottet hatte, war die weitere Testarbeit der Scuderia in Spanien mangels eines einsatzfähigen Fahrzeuges abgebrochen worden. Die Unfallautos wurden in den Firmensitz nach Maranello transportiert und sollen dort repariert werden.

Für die Ferrari-Crew bedeutet das allerdings zusätzliche Arbeit im eng gesteckten Zeitplan. Erst am kommenden Mittwoch (6. Februar) wird in Maranello der neue F2002 präsentiert, danach bleiben nur dreieinhalb Wochen bis zum Saisonauftakt am 3. März in Melbourne für Tests mit dem neuen Renner. Sollten beim neuen Modell, das einige neue technische Lösungen aufweisen soll, Probleme auftreten, könnten Schumacher und Barrichello mit einem überarbeiteten F2001 aus dem Vorjahr an den Start gehen.

Von Thomas Straka, sid - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 31. Januar 2002 14:24 von sab

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