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Do 31.01.2002

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"Wir haben das Glück erzwungen durch unser kämpferisches und aggressives Auftreten. Ich bin jetzt wieder zuversichtlich. Aber so einfach ist die Krise natürlich nicht vorbei. Gegen Leverkusen wird es ein ganz neues Spiel", erklärte Bayern-Torwart Oliver Kahn die Ausgangsposition vor dem Spitzenspiel. Der Keeper hat auch schon das nötige Rezept für einen Sieg parat: "Wir müssen mit Emotionen spielen, dann kommen wir wieder dahin, wo wir hin wollen." Trotz der Zuversicht scheinen die zuletzt sieben sieglosen Liga-Spiele nicht spurlos an Kahn vorübergegangen zu sein. "Das Triple ist noch drin", meinte der 32-Jährige mit einem Schuss Selbstironie.

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Ohne Chance bei den Elfmetern: FCK-Keeper Georg Koch.

Viel Kampf, wenig Spiel

Die Zurückhaltung Kahns ist verständlich, denn auch gegen den FCK zeigte der Champions-League-Sieger nur eine durchwachsene Leistung. Die 37.632 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sahen über weite Strecken eine für den Betzenberg typische Partie, die von Hektik, Kampf, vielen Fouls und Unterbrechungen geprägt war. Über die komplette Spielzeit gesehen waren sogar die Pfälzer die bessere Mannschaft mit den größeren Tormöglichkeiten. Die Beste vergab der Brasilianer Lincoln, als er mit einem Fouelelfmeter nur den Pfosten traf (12.). Aber auch Nationalstürmer Miroslav Klose ließ zahlreiche Chancen ungenutzt.

Kroate Bjelica als Pechvogel

Nach dem auch die Verlängerung torlos geblieben war, musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Der eingewechselte Kroate Nenad Bjelica verschoss seinen Strafstoß beim Stand von 2:3 und der peruanische Nationalstürmer Claudio Pizarro, der wie Carsten Jancker zuvor ohne jede Tormöglichkeit geblieben war, sorgte letztendlich mit seinem verwandelten Elfmeter für den schmeichelhaften Erfolg des Rekord-Pokalsiegers.

Immerhin hielten die Münchner, die vor allem im Spiel nach vorne große Defizite aufwiesen, dem Lauterer Druck stand und zeigten sich vier Tage nach der 1:5-Schlappe gegen Schalke zumindest in der Defensive stark verbessert. "Der Sieg ist für uns Gold wert. Jetzt haben wir etwas Ruhe und können uns auf die Partie gegen Leverkusen vorbereiten", meinte Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld. Der Erfolg in Kaiserslautern trug unverkennbar die Handschrift des Trainers, der sein Team gegenüber der Partie in Gelsenkirchen gleich auf sechs Positionen verändert hatte.

Hitzfeld will an Mannschaft festhalten

Die Pokal-Elf wird wahrscheinlich auch zum größten Teil gegen Leverkusen auflaufen. "Das Spiel gegen Bayer ist sehr nahe. Der ein oder andere Spieler braucht vielleicht eine Pause. Aber dieses Team hat die Aufgabe erfüllt und das Halbfinale erreicht. Sie hat dadurch einen Bonus", sagte Hitzfeld. Am Sonntag wird sicher auch wieder der zuletzt stark kritisierte Stefan Effenberg mit von der Partie sein, der auch in Lautern nicht sonderlich auffiel.

Wie seine Teamkollegen warnte der Kapitän nach dem Sieg über die "Roten Teufel" vor allzu großer Euphorie. "Ich sehe das jetzt nicht extrem positiv. Ich habe aber das alles vorher auch nicht so extrem negativ gesehen. Erst die nächsten Spiele werden zeigen, wo wir stehen", meinte Effenberg. Euphorischer sieht dagegen Thorsten Fink, Bayerns Bester in Kaiserslautern, die kommenden Aufgaben: "Jetzt kommen die schönen Spiele. Da freut man sich drauf, denn da geht es um alles."

Basler: "Schri ist ein Hosenscheißer"

Beim FCK war indes nach der Niederlage keine Resignation zu spüren. "Wir fallen in kein Loch. Wir waren die bessere Mannschaft und brauchen uns nichts vorzuwerfen", meinte Mario Basler. Der 33-Jährige leistete sich allerdings direkt nach der Partie einen seiner berüchtigten Ausraster und nahm Schiedsrichter Jürgen Jansen (Essen) ins Visier. "Der Schiedsrichter, der Herr Jansen, ist ein Hosenscheißer wie es schlimmer nicht geht", sagte "Super-Mario".

Basler fühlte sich durch den Unparteiischen bei der Auswahl des Tores für das Elfmeterschießen benachteiligt und kritisierte auch Bayern-Manager Uli Hoeneß: "Hoeneß hat den Schiri bestürmt, um nicht auf das Tor vor unserer Fankurve zu schießen. Dann sagt Jansen, es sei seine Entscheidung gewesen. Das ist eine Frechheit. Aber so ist es nunmal. Der FC Bayern entscheidet im deutschen Fußball eben alles."

Von Alexander Sarter, sid Fotos: dpa


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Zuletzt geändert am 31. Januar 2002 11:56 von sab

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