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Hintergrund:

GPRS, UMTS, iMode

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Wada, eine Angestellte des japanischen Telekommunitionsriesen NTT DoCoMo, hält ein UMTS- Handy in der Hand und betrachtet das Videobild auf dem Display. Der japanische Mobilfunkanbieter hofft nach dem Start des Service bis zum Jahr 2004 sechs Millionen Nutzer für die Handys der dritten Generation zu gewinnen. In Europa wollen Mobilcom und Vodafone D2 im Herbst mit den ersten UMTS- Diensten den mobilen Turbo starten.

Hannover - Nach Milliarden-Investitionen der Mobilfunkfirmen soll der Übertragungsstandard UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) den Anwendern künftig einen ungehinderten mobilen Zugang zum Internet eröffnen. Zugleich erhoffen sich die Unternehmen dringend benötigte Einnahmen durch neuartige multimediale Dienste und Inhalte.

Doch bis der Turbo-Funk, der Daten mit Geschwindigkeiten von zunächst 384 Kilobit bis maximal 1,92 Megabit pro Sekunde übermitteln soll, auch für einen breiten Massenmarkt zur Verfügung steht, könnte noch einige Zeit ins Land gehen.

Auf Herbst 2003 verschoben

Nach optimistischen Prognosen, die die Verfügbarkeit der Technologie für Ende 2002 angesetzt hatten, verschob zuletzt Branchenprimus T-Mobil die Markteinführung auf das dritte Quartal 2003. Hauptkonkurrent Vodafone D2 hält dagegen noch daran fest, 2002 an den Start zu gehen. Unabhängig davon bleibt allerdings abzuwarten, wann auch die breite Mehrheit der Bevölkerung in den - erschwinglichen - Genuss kommen wird, mit der vollen Leistungskapazität von UMTS über mobile Geräte Bilder, Videos und E- Mails zu versenden und im Internet zu surfen. Ob die Frequenzen einen Massenverkehr überhaupt zulassen und ob der Dienst für den alltäglichen Gebrauch möglicherweise nicht viel zu teuer wird, wird die Zukunft zeigen müssen.

Erste Pakete mit GPRS

In der Zwischenzeit wollen die Mobilfunkunternehmen mit GPRS (General Packet Radio System) den ersten großen Schritt zu einem mobilen Internet machen. Der Standard versendet erstmals Daten nicht mehr in der herkömmlichen Methode, sondern - wie später auch UMTS - als Pakete. Dieses Verfahren hat den großen Vorteil, dass die zur Verfügung stehenden Frequenzen wirtschaftlich genutzt werden können. Ein Datenpaket wird immer dann gesendet, wenn Platz vorhanden ist - etwa in Gesprächspausen. Mit GPRS sollen bereits bis maximal 171,2 Kilobit an Daten pro Sekunde übermittelt werden können.

E-Plus will i-Mode-System einführen

Der Mobilfunkbetreiber E-Plus will jedoch nicht warten, bis GPRS und UMTS aus den Startlöchern kommen, und setzt schon jetzt die Branche mit seinen Plänen unter Druck. Gemeinsam mit der niederländischen KPN Mobile und dem japanischen Telekomkonzern NTT DoCoMo will das Unternehmen das in Japan seit zwei Jahren sehr populäre i-Mode-System schon bald auch in Deutschland, Belgien und den Niederlanden einführen. i-Mode läuft auf Handys mit dem GPRS- Standard und bietet mehr Internet-Anwendungen als die WAP-Dienste bisher. NTT DoCoMo hatte den Standard bereits 1999 in Japan eingeführt. Der Internetdienst wurde im El Dorado der Unterhaltungselektronik auf Anhieb ein Erfolgsknüller.

dpa - Archivfoto: dpa

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Zuletzt geändert am 31. Januar 2002 12:00 von aj

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