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Deutsche geben mehr Geld für Wein aus

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Hans Nitsche trinkt im Biergarten des oberbayerischen Klosters Andechs am Ammersee eine Maß Bier. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden wurden im Jahr 2001 107,8 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Das sind 1,8 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Bonn - Die Deutschen haben im Jahr 2001 erstmals mehr Geld für Wein ausgegeben als für Bier. 32,3 Prozent des Geldes, das im ersten Halbjahr 2001 von den Haushalten für Alkoholika verwendet wurde, entfielen auf Wein, berichtete das Branchenjournal "Food Economy" (04/200). Bier schneidet mit 32,2 Prozent erstmals seit Beginn der Erhebung des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK 1995 schlechter ab als der Rebsaft.

"Es zeichnet sich eindeutig ein Trend von Bier zu Wein ab", sagte die Leiterin der Studie, Elisabeth Hänle. Noch 1995 hatte Bier mit 36,5 Prozent des Alkoholbudgets der Haushalte den Wein mit 32,6 Prozent klar abgehängt.

125,5 Liter Bier pro Kopf

Die Deutschen Bierbrauer hören solche Zahlen gar nicht gern. "Das zeigt nur, wie preiswert Bier geworden ist", sagte ein Sprecher des Deutschen Brauer-Bundes mit Sitz in Bonn. Für die Brauer zählt vor allem die Menge - und da liegt der Wein noch weit zurück. Zahlen des Brauer-Bundes zufolge tranken die Deutschen pro Kopf im Jahr 2000 noch 125,5 Liter Bier, aber nur 19 Liter Wein.

dpa - Archivfoto: dpa


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Zuletzt geändert am 1. Februar 2002 14:18 von aj

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