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Neun Meter hohe Wellen - Mann in Brighton vom Pier gespült

17 Seeleute mit Hubschrauber gerettet

London - Ein Hubschrauber der britischen Luftwaffe hat in einer dramatischen Rettungsaktion am Samstag 17 Seeleute aus der tobenden See vor der schottischen Küste geborgen. Der französische Fischtrawler "Le Perrain" war am Abend zuvor etwa 400 Kilometer nordwestlich der Äußeren Hebriden auf Grund gelaufen und hatte einen Hilferuf ausgesandt. Ein anderer Trawler versuchte, der "Le Perrain" zur Hilfe zu kommen, konnte aber wegen der fast neun Meter hohen Wellen die Besatzung nicht aufnehmen.

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Meterhohe Wellen: Das Unwetter kostete seit Beginn der Woche in Schottland und Nordengland acht Menschen das Leben.

Der Leiter der Rettungsoperation, Mike Nash, erklärte, die Besatzung des Hubschraubers setze ihr eigenes Leben aufs Spiel, um den Seeleuten zu helfen. "Der Hubschrauber wird nicht mehr genug Treibstoff haben, um auf die Hebriden zurückzukehren", sagte Nash. "Stattdessen wird er den starken Südwestwind nutzen, der ihn auf die Farö-Inseln treiben lässt." Die geretteten Seeleute blieben unverletzt. Zuvor hatte die britische Küstenwache 16 russische Besatzungsmitglieder eines Frachtschiffs vor der Südwestküste Englands geborgen.

Im englischen Badeort Brighton gab die Küstenwache dagegen die Suche nach einem Vermissten auf, der am Pier von den hohen Wellen ins Meer gerissen worden war. Ein Sprecher sagte, die Identität des Mannes sei nicht bekannt. Die Behörden räumten ihm angesichts des kalten Wassers und des schweren Seegangs nur geringe Überlebenschancen ein. Auch in Cornwall wurden zwei Menschen ins Meer gespült, sie konnten aber gerettet werden.

Von der Außenwelt abgeschnitten

In ganz Großbritannien wurden zahlreiche Hochwasserwarnungen ausgegeben. Die Ortschaft Crickhowell in Wales war von der Außenwelt abgeschnitten, nachdem der über seine Ufer getretene Fluss Usk die Zufahrtsstraßen überschwemmt hatte. Eine Familie musste von der Feuerwehr gerettet werden, als ihr Auto in den Wassermassen stecken blieb. Das Unwetter kostete seit Beginn der Woche in Schottland und Nordengland acht Menschen das Leben. In Schottland und Nordirland erreichte der Sturm Geschwindigkeiten von rund 135 Kilometern pro Stunde.

AP - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 2. Februar 2002 14:14 von aj

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