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Grüne setzen Vollmer auf Platz eins der hessischen Landesliste

Fischer will Wahlkampf auf Jüngere ausrichten

Fulda - Bundesaußenminister Joschka Fischer will die Interessen der jüngeren Generation in den Mittelpunkt des Bundestagswahlkampfes der Grünen rücken. Fischer sagte auf der Landesmitgliederversammlung der hessischen Grünen am Samstag in Fulda, die Schaffung einer kinderfreundlichen Gesellschaft dürfe als Thema nicht den Konservativen überlassen werden. Die Mitgliederversammlung wählte Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer erwartungsgemäß auf Platz eins, Fischer auf Platz zwei der Landesliste.

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Bundesaußenminister Fischer macht den Grünen Mut: "Ich kann manche Verzagtheit nicht nachvollziehen"

Fischer sagte, die rot-grüne Regierung habe in der zu Ende gehenden Legislaturperiode bereits vieles für die jüngere Generation erreicht. Dazu zähle die Entlastung der Familien im Zuge der Steuerreform, die Schaffung von Generationengerechtigkeit bei der Rente oder die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Diese Anstrengungen müssten fortgesetzt werden. Es gehe um die Schaffung einer Gesellschaft, die auf Zukunftsfähigkeit setze.

"Wir haben den Stillstand überwunden"

Der Grünen-Politiker betonte, die Grünen seien 1998 angetreten, um den vielfach beklagten Reformstau zu bekämpfen: "Wir wollten den Stillstand überwinden und wir haben ihn überwunden." Dass die Lage für die Grünen dennoch nicht einfach sei, dürfe nicht zu Mutlosigkeit führen: "Ich kann manche Verzagtheit nicht nachvollziehen." Die Partei habe beim Atomausstieg, dem Ausbau regenerativer Energien und der Landwirtschaftspolitik wichtige Weichenstellungen erreicht, die es in der Wahlauseinandersetzung nun zu verteidigen gelte.

Fischer bekannte sich zu einer Fortsetzung des bisherigen Kurses in der Außen- und Sicherheitspolitik. Es gehe nicht um militärische Interventionen weltweit, sagte der Außenminister. Die Friedenspolitik der Grünen müsse aber völlig neu definiert werden. Als vorbildlich beschrieb Fischer das Verhalten des Westens in Mazedonien. Dort sei es erstmals gelungen, durch ein rechtzeitiges Eingreifen einen Bürgerkrieg und "ethnische Säuberungen" zu verhindern.

Neun bis zehn Prozent als Ziel

Landesvorstandssprecher Hubert Kleinert nannte für die Grünen in Hessen ein Ergebnis von neun bis zehn Prozent als Wahlziel: "Es wird auf uns als Hessen besonders ankommen." Die hessischen Grünen seien immer eine der Stützen der Bundespartei gewesen. Das hessische Bundestagswahlergebnis werde zudem zeigen, mit welchen Chancen die Partei in den Landtagswahlkampf 2003 starte.

Bei der Abstimmung über die noch als sicher geltenden Listenplätze drei und vier konnten sich die Parlamentarischen Staatssekretäre im Wirtschafts- und im Verbraucherministerium, Margareta Wolf und Matthias Berninger, durchsetzen. Auf Platz fünf wählten die Anwesenden die 18-jährige Anna Lührmann, Vorsitzende der Grünen Jugend Hessen. Auf Platz sechs kam der Offenbacher Grünen-Politiker Vecih Yasaner.

AP - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 2. Februar 2002 17:27 von aj

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