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Erdbeben im Ägäis-Raum sind keine Seltenheit:

Türkei wird nach Westen "rausgequetscht"

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Im ägäischen Raum kommt es jedes Jahr zu zahlreichen Erdbeben verschiedener Stärke. Verantwortlich dafür sind nach Angaben von Seismologen die starken geologischen Kräfte in der Region. Die afrikanische Platte bewegt sich nordwärts. Daran hängt die arabische Platte, die sich noch schneller als der Rest Afrikas nach Norden schiebt.

"Diese trifft dort, wo der Kaukasus aufgefaltet wird, auf den eurasischen Kontinent", erklärte der Potsdamer Geophysiker Professor Jochen Zschau. Eine Folge ist, dass die Türkei praktisch nach Westen rausgequetscht wird. Da westlich davon Griechenland liegt und die Türkei von Osten drückt, gibt es ein tektonisches Spannungsfeld. Das baue sich besonders im Raum der Ägäis auf. "Die kleine ägäische Platte wird nach Süd/Südwest gedrückt und reißt vom nördlichen Teil Europas ab", sagte Zschau. Dieses Abreißen sei immer mit Erdbeben verbunden. "In der ganzen Region ist die Erde in Bewegung."

Vorhersagen kaum möglich

Trotz dieser bekannten tektonischen Spannungen sind Erdbeben- Vorhersagen nicht möglich. Die Seismologen können lediglich statistische Wahrscheinlichkeiten von Erdbeben in bestimmten Regionen berechnen.

dpa - Grafik: Reuters


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Zuletzt geändert am 3. Februar 2002 15:59 von aj

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