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Wintermärchen oder olympisches Trauma: "Zwei unvergessliche Wochen"

Rekord-Spiele im Land der Mormonen

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Lichtspiele: Durch die Olympischen Ringe, die hinter einem der zahlreichen Sicherheitszäune rund um die Wettkampfstätten angebracht sind, leuchtet die untergehende Sonne

Salt Lake City - Seit Montag befindet sich die olympische Flamme im Land der Mormonen, am 7. Februar wird sie nach über 20. 000 km durch 46 Staaten der USA in Salt Lake City eintreffen, der Hauptstadt von Utah, dem höchsten Schauplatz von Winterspielen (1320 bis 1670 m), den es je gab. "Zwei unvergessliche Wochen" hat IOC-Präsident Jacques Rogge für die Zeit zwischen dem 8. und 24. Februar angekündigt. Der Pulverschnee in den Wasatch-Bergen gilt als einer der schönsten der Welt.

Doch schon die Eröffnung am Freitag kommt einem kleinen Wunder gleich. Zweimal drohte die Absage der Spiele. Ende 1998 wurde die Schmiergeld-Affäre bekannt. Deren Auslöser war die unerwartete Niederlage gegen Nagano um die Spiele 1998 gewesen. Im sechsten Anlauf hatte Salt Lake endlich sein Ziel erreicht - über eine Million Dollar waren an IOC-Mitglieder geflossen.

Gesamtkosten: 1,3 Milliarden Dollar

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IOC-Präsident Jacques Rogge

Dann kam der Terror vom 11. September 2001. Doch Jacques Rogge ließ nie einen Zweifel an seiner Haltung: "Die Spiele finden wie geplant statt. Nur dies kann die Antwort des Sports sein." Der Preis ist hoch: Über 300 Millionen Dollar verschlingt allein der Etat für Sicherheit. Die Gesamtkosten betragen 1,3 Milliarden Dollar.

40 Millionen Dollar sollen als Überschuss den künftigen Erhalt der Wettkampfstätten garantieren. Dass keine roten Zahlen bleiben, ist Mitt Romney (54) zuzuschreiben, einem wahren Wunderknaben. Anfang 1999 übernahm er die Leitung des Organisationskomitees SLOC, hatte als Morgengabe ein Minus von 360 Millionen Dollar auf dem Tisch, dazu waren zahlreiche Sponsoren abgesprungen. Doch Romney schaffte trotz der Skandal-Altlast die moralische und finanzielle Wende: "In den ersten Wochen habe ich mich oft gefragt, ob wir überhaupt eine Chance haben", bekennt er heute.

20.000 ehrenamtliche Helfer im Einsatz

Romney schaffte es, das "innere Feuer" (Olympia-Slogan) vor Ort wieder zu entfachen. 20.000 ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz. Der SLOC-Präsident selbst stiftet sein Gehalt und eine Million vom (gefüllten) Privatkonto dazu. "Ich möchte später nicht von meinen Enkeln gefragt werden, was ich an den Spielen verdient habe."

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Eine Biathletin trainiert am Schießstand in Soldier Hollow bei Heber City.

Auch Romney ist Mormone, wie die meisten in Utah. Der erleuchtete Tempel im Zentrum der Stadt wird jeden Abend weltweit im Fernsehen die Kulisse bei den Siegerehrungen bilden. 20.000 Zuschauer finden Platz, anschließend warten Shows von Topstars auf sie. Die Karten wurden über Sponsoren kostenlos verteilt.

78 Wettbewerben, zehn mehr als in Nagano

Rund 90 Prozent der 1,6 Millionen Tickets sind verkauft, schon jetzt mehr als je zuvor bei Winterspielen. Im Mittelpunkt des Interesses dürfte das Eishockeyturnier mit zahlreichen NHL-Profis in den meisten Teams stehen. In den USA werden Erinnerungen wach an die Spiele 1960 (Squaw Valley) und vor allem 1980 (Lake Placid), als die heimischen Mannschaften die sowjetischen Favoriten stürzten.

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Zuletzt geändert am 4. Februar 2002 15:26 von tea

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