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zurückblättern  ... Happy End: Prinzenpaar suchte Standesamt

Ein Happy End fast wie im Märchen - wenn es da nicht die Bürokratie im Heinsberger Rathaus gegeben hätte. "Das Rathaus ist Rosenmontag geschlossen", bedauerte Wolfgang Dieder, Dezernent des Rechts- und Ordnungsamtes der Stadt. Aus diesem Grund könnten sich die beiden am Rosenmontag nicht trauen lassen. "Im Interesse der Gleichbehandlung aller Bürger habe ich Nein gesagt", bekräftigte Dieder im Nachhinein seine Entscheidung.

Am Rosenmontag oder gar nicht!

Hubert IV., Herrscher aus dem Geschlecht der "Brööker Waaterratte" (Oberbrucher Wasserratten) war zutiefst enttäuscht und mit ihm die Narrenschaft. "Ein Großteil der Heinsberger Karnevalsgesellschaften wollte zum Standesamt kommen", erzählte der fünfte Hubert. In seinem königlichen Entschluss aber ließ er sich nicht erschüttern: Er werde heiraten, und zwar am Rosenmontag oder gar nicht!

Herrscher stieß in Geilenkirchen auf Verständnis

So zog er aus ins Heinsberger Land, um einen Standesbeamten zu finden, der ihn am höchsten Feiertag der Karnevalisten trauen möge. Doch auch in der Nachbarstadt Wassenberg fand sein Wunsch kein Gehör. Schließlich kam er nach Geilenkirchen und stieß hier endlich auf Verständnis.

Eigentlich ist auch das Geilenkirchener Rathaus am Rosenmontag geschlossen. Aber wer kann einem verliebten Prinzenpaar den sehnlichsten Wunsch versagen? Der oberste Dienstherr, Bürgermeister Franz Beemelmanns (CDU), gab seinen weltlichen Segen zu der außerordentlichen Trauung und wird sie sogar selbst vornehmen. Eine "nette Rede" habe er für das Brautpaar in Reimform geschrieben, verriet er vielsagend - nett für das Brautpaar, weniger für die Heinsberger Kollegen...

dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 4. Februar 2002 12:29 von aj

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