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Vier Monate nach Knie-Operation:

Hertha und Völler warten auf Deisler

Berlin - Hertha BSC Berlin und Teamchef Rudi Völler warten sehnsüchtig auf das Comeback von Sebastian Deisler. Drei Monate vor dem Saisonende und Beginn der WM-Vorbereitung drängt die Zeit, doch die sowohl beim Fußball-Bundesligisten als auch beim Nationalteam dokumentieren die Verantwortlichen - zumindest in der Öffentlichkeit - Gelassenheit.

"Es ist noch genügend Zeit. Natürlich war das ein kleiner Rückschlag, aber davon wird er sich nicht verrückt machen lassen", meinte Völler nach Deislers jüngster Absage für das Testspiel gegen Israel (13. Februar in Kaiserslautern). Noch immer bereitet das lädierte und im Oktober vergangenen Jahres operierte Knie des 22-Jährigen Mittfelfeldakteurs Probleme.

In seinen Körper hineinhorchen

Völler gewinnt dem langwierigen Heilungsverlauf sogar eine positive Seite ab. "Man vergisst immer, dass Sebastian noch sehr, sehr jung ist. Er muss in seinen Körper hineinhorchen und ihn kennenlernen", erklärte der 41-Jährige einen wichtigen Lernprozess für Deisler. "Ich kenne das auch aus meiner Zeit. In jungen Jahren hat man mehr mit Verletzungen zu kämpfen als im Alter."

Deisler selbst hält sich mit Prognosen zurück. Geschützt vom Management und der medizinischen Abteilung von Hertha BSC hat er sich geradezu verschanzt, um beim Rehabilitationstraining ungestört für sein Comeback zu schwitzen. Doch wann soll das sein? Kann er der "Alten Dame" vor seinem Wechsel im Sommer zum Rekordmeister Bayern München doch noch zum Sprung ins internationalen Geschäft verhelfen?

"Ich kann schon laufen"

"Ich werde bald wieder spielen und freue mich auf die Weltmeisterschaft", teilte Deisler im vereinseigenen Hertha-TV mit und sieht zumindest für seinen Einsatz beim Endturnier in Japan und Südkorea (31. Mai bis 30. Juni) keine Gefahr. "Wir dachten alle, dass es schneller geht. Aber es wird von Tag zu Tag besser. Ich kann schon laufen."

Immer wieder wurde die Rückkehr nach dem Eingriff vor fast vier Monaten verschoben. Zunächst hieß es Anfang Dezember, dann Mitte Dezember, schließlich Ende Januar. "Ich bin fit, wenn ich fit bin. Ganz bewusst setze ich mich nicht unter Druck. Ich habe schon einmal zu früh wieder angefangen und dann lange Probleme gehabt", meinte Deisler Anfang Januar im Trainingslager in Marbella.

Hertha-Arzt: "Gute Fortschritte, aber keine Prognose"

Auf seiner Internet-Seite schweigt er sich neuerdings aus. Selbst für kurze Interviews steht Deisler kaum bereit und äußert sich schon gar nicht zu den entscheidenden Themen. Ruhe in "Sachen Knie" ist verordnet. Antworten, wenn auch äußerst vage, müssen andere geben.

"Konditionell ist Sebastian wieder in gutem Zustand. Aber das Knie reagiert auf Maximalbelastungen mit der Bildung eines Ergusses", berichtet Berlins Manager Dieter Hoeneß. "Er macht gute Fortschritte, aber wir geben keine Prognose", sagt der behandelnde Hertha-Arzt Dr. Ulrich Schleicher. Lediglich Deislers Berater Jörg Neubauer lehnt sich etwas aus dem Fenster. "Ich bin kein Mediziner, glaube aber, in zwei bis drei Wochen ist er wieder da. Die WM-Teilnahme ist in keiner Weise gefährdet."

Von Michael Kölmel und Dietrich Denz, sid


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Zuletzt geändert am 5. Februar 2002 14:34 von tea

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