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Di 05.02.2002

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"Eiskönigin" Anni Friesinger kann am Sonntag das ertste Gold für Deutschland holen

Wenn man dem US-Fachmagazin Sports Illustrated folgt, sahnt Deutschland bei den XIX. Winterspielen so richtig ab und lässt die Konkurrenz weit hinter sich. Deutschland (17 Gold) vor Norwegen (9) und Kanada (8) lautet die Prognose. Die USA (4) folgen weit zurück. "Die wollen den Druck von ihrer Mannschaft nehmen", meint Rolf Ebeling vom Bundesausschuss Leistungssport dazu.

Platz an der Sonne verteidigen

Im deutschen Lager will man den Ehrgeiz gar nicht leugnen, den Platz an der Sonne von 1998 in Nagano (12-9-8) zu verteidigen. NOK-Präsident Walther Tröger: "Nach den Ergebnissen dieser und der vorletzten Saison kann sich doch jeder ausrechnen, dass wir um Platz 1 kämpfen. Ich halte Gastgeber USA und Russland für die stärkste Konkurrenz." Ebeling rechnet auch Norwegen zu diesem Kreis.

Erwartungen auf 17 Goldmedaillen aber wären für ihn schon deshalb "total überzogen", weil es in vielen Wintersportarten sehr eng zugeht: "Ein Fehlschuss beim Biathlon macht aus Gold nur Platz sechs." Für Ebeling werden die Medaillen diesmal breiter verteilt als 1998, als 15 Länder einen Sieger stellten, und 24 zumindest eine Medaille holten.

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Im Olympischen Dorf von Salt Lake City wird die deutsche Fahne gehisst. Die deutsche Mannschaft schauen zu

162 Deutsche am Start

162 Sportler schickt Deutschland an den Start, das größte Team bei Winterspielen. Nicht zu groß für Tröger, der zum achten Mal als Chef de Mission amtiert: "Alle haben die Kriterien erfüllt. Deshalb haben es auch unsere Eishockey-Frauen verdient, dass sie erstmals bei Olympia sind, auch wenn sie es schwer haben werden."

"Topp oder Hopp" heißt es schon am Samstag für die Männer von Hans Zach. Gegen die Slowakei entscheidet sich bereits mit hoher Wahrscheinlichkeit, ob man in die Trostrunde muss. Das wäre für die Stimmung im deutschen Lager nicht gerade förderlich, doch nicht so schlimm, als wenn in den ersten Tagen sämtliche Trümpfe nicht stechen.

Der Druck ist groß

Dann würden Erinnerungen an Sydney wach, als man am Ende nur auf Platz 5 hinter China landete. Tröger: "Ein schwacher Start führt schon zu einer schwierigen Situation, wenn die Zeitungen zu Hause über die "Flaschen" bei Olympia schreiben. Der Druck durch die Medien spielt schon bei vielen eine Rolle. Gerade, weil Olympia für alle noch immer etwas Besonderes ist." Für die kleinen Sportarten sowieso, aber auch für die Stars der Szene.

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Walther Tröger raucht eine indianische Friedenspfeife

Hoffnugsträger: Hackl und Hannavald

Zu denen zählen im deutschen Team neben den Eisschnelllauf-Frauen vor allem noch die Rodler um Georg Hackl, der sein viertes Gold holen kann, die Bobfahrer um Christoph Langen, die Biathleten und Skispringer um Sven Hannavald, den "König der vier Schanzen". Beim ersten großen Highlight dieser Spiele hat Deutschland allerdings mit dem Ausgang nichts zu tun.

Der für Samstag angesetzte Abfahrtslauf der Männer findet ohne den WM-Dritten Florian Eckert statt. Wie er fehlen auch Gunda Niemann-Stirnemann und Marko Baacke, der Weltmeister in der Nordischen Kombination. Mit diesem Trio hätte Sports Illustrated seine Prognose wahrscheinlich auf 20 deutsche Olympiasiege geschraubt.

Von Dieter Hennig, sid


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Zuletzt geändert am 5. Februar 2002 12:14 von tea

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