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zurückblättern  ... Modernstes Automobilwerk der Welt eröffnet

Schröder äußerte sich zuversichtlich, dass Opel damit Erfolg haben werde, aber auch der Wettbewerb zwischen deutschen und internationalen Herstellern an Schärfe noch zunimmt. "Der Vectra wird den anderen Dampf unter dem Kessel machen."

Gegen Eingriffe der EU-Kommission

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Bundeskanzler Gerhard Schröder (l), der hessische Ministerpräsident Roland Koch (M) und der Opel- Vorstandschef Carl- Peter Forster besichtigen die soeben in Betrieb genommene neue Opel- Fertigungshalle in Rüsselsheim.

Schröder nutzte in seiner Eröffnungsrede vor knapp 600 Gästen aus Politik, Kreditwirtschaft und Automobilindustrie die Gelegenheit, den Automobilstandort Deutschland gegen Eingriffe der EU-Kommission zu verteidigen. "Wir müssen aufpassen, dass durch Brüsseler Einflüsse der Automobilbau in Deutschland nicht erschwert wird."

Auch bei den Vorschlägen der EU-Kommission zur Änderung des Automobilvertriebs dürften keine Nachteile zu Gunsten der übrigen europäischen Konkurrenz eintreten. Wer in gewachsene Strukturen zwischen Herstellern, Händlern und Service eingreife, müsse sich nicht nur klar machen, was er fördert, sondern auch, was er zerstört. Zusammen mit dem Verband der Automobilindustrie werde die Bundesregierung gegen einseitige Entscheidungen eintreten.

Opel-Chef: Bekenntnis zum Standort Deutschland

Mit dem neuen Opel-Werk wird nach Darstellung des Bundeskanzlers widerlegt, dass Deutschland nicht flexibel sei. Dies hätten auch die weit reichenden Vereinbarungen zwischen Vorstand und Betriebsräten über Arbeitszeiten und Kostenreduzierungen gezeigt. Opel-Chef Forster wertete die Investition als klares Bekenntnis - auch der Muttergesellschaft General Motors (GM) - zum Standort Deutschland. In Anspielung auf die umstrittenen staatlichen Beihilfen für VW und BMW in Ostdeutschland sagte Forster, Opel und GM hätten die Entscheidung auch ohne öffentliche Investitionshilfen gefällt.

Reaktion auf erheblichen Image-Schaden

Das neue Konzept der Automobilfertigung basiert auch auf den Erfahrungen der vor zehn Jahren in Thüringen eröffneten Modellfabrik Eisenach. Es ist aber auch eine Reaktion auf den erheblichen Image- Schaden, den Opel in den 90er Jahren auf Grund massiver Qualitätsprobleme hinnehmen musste. Im Fall auftretender Fehler ist nun jeder Beschäftigte am Band gehalten, die Produktion zu stoppen, um Mängel an Fahrzeugen sofort zu beheben. Nach Aussage von Forster liegt die Qualität der Opel-Fahrzeuge mittlerweile wieder deutlich über dem Industriedurchschnitt. Diese Position müsse weiter ausgebaut werden, auch mit dem Einsatz von zehn Milliarden Euro für die Entwicklung neuer Fahrzeuge in den kommenden fünf Jahren.

Der Betriebsratsvorsitzende Klaus Franz erinnerte in seiner Eröffnungsansprache an Gäste und Belegschaft, dass sehr viel Überzeugungsarbeit beim amerikanischen Mutterkonzern notwendig war, um die Milliarden-Investition für Rüsselsheim zu sichern. Aus Sicht des Managements wäre es weniger aufwendig und billiger gewesen, ein neues Werk an anderer Stelle auf der grünen Wiese zu errichten. Dies hätte aber "über kurz oder lang den Verlust der Autoproduktion in Rüsselsheim bedeutet".

"Einzig richtige Entscheidung"

Als Gegenleistung für die Sicherung der - wenn auch verringerten Arbeitsplätze - war 1998 ein Standortsicherungsvertrag geschlossen worden, der unter anderem Einkommenseinbußen für die Belegschaft vorsah. Im Rückblick bezeichnete Franz das ausgehandelte Paket als "einzig richtige Entscheidung, denn ohne das neue Werk sähe die Zukunft für den gesamten Standort Rüsselsheim und die Region düster aus".

dpa - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 5. Februar 2002 15:18 von aj

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