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So 10.02.2002

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Fußball ist für die Toten Hosen eine Metapher für ihr gesamtes Sein. "Das Leben ist ein Auswärtsspiel, das ist ein philosophischer Satz, der nur in Düsseldorf geprägt werden konnte", erklärte Sänger Campino kürzlich. Dementsprechend war die Stimmung im Publikum: Campino betätigte sich als Anheizer, zahlreiche Fans trugen Trikots von Fortuna Düsseldorf, es wurde gegrölt und viel Bier getrunken - wie im Stadion.

Die Welt der Toten Hosen ist einfach

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Die Toten Hosen in Action

Musikalisch überzeugte das Quintett. In den 20 Jahren ihres Schaffens haben die Toten Hosen so viele Hits gelandet, dass man kein eingefleischter Fan sein muss, um die meisten Songs zu kennen oder sogar mitsingen zu können. Die gespielten Titel boten einen repräsentativen Querschnitt durch das Werk der Punkrocker: Von frühen Songs wie "Opelgang" oder "Reisefieber" über die Hits "Hier kommt Alex" oder "Wünsch Dir was" bis hin zu den Stücken des neuen Albums einschließlich des Single-Erfolgs "Was zählt".

Die Welt der Toten Hosen ist einfach. Der Feind sitzt in München (FC Bayern) und Köln (allgemein). Einen Eklat hätte es beinahe vor Beginn des Konzerts gegeben: Irgendjemand hatte den kölschen Karnevalssong "Mer lasse dä Dom in Kölle" eingelegt. Das Publikum quittierte diese üble Provokation durch den rheinischen Erzrivalen mit einem gellenden Pfeifkonzert.

"Kein Alkohol ist auch keine Lösung"

Karnevalesk wurde es immer dann, wenn die Band eines ihrer zahlreichen Trinklieder anstimmte. Ihr jüngstes Werk "Kein Alkohol (ist auch keine Lösung)" enthält unter anderem die Textzeile "Von Vatikan bis Taliban sieht man, dass es stimmt, dass die ganzen Abstinenzler noch immer die Schlimmsten sind" - eine Passage, hinter der sich keine Büttenrede verstecken braucht.

"Es ist doch erst Halbzeit", kündigte Campino an - zu einem Zeitpunkt, da sich andere Bands bereits von der Bühne verabschiedet haben. Obwohl der Großteil der Band stramm auf die 40 zugeht, reicht die Luft noch immer locker für 90 Minuten plus Verlängerung. Als Fußballer hat das in Deutschland während der vergangenen Jahre nur einer geschafft: Lothar Matthäus. Aber der kann trotz seines Berufes kein Vorbild für die Band gewesen sein. Schließlich spielte er beim Feind - dem FC Bayern München.

Folgende "Auswärtsspiele" sind angesetzt: 16.02. Berlin - Columbiahalle (ausverkauft), 18.04. Saarbrücken - Saarlandhalle, 19.04 CH-Zürich - Hallenstadion, 21.04. Karlsruhe - Europahalle, 23.04. Münster - Münsterlandhalle, 25.04. Dortmund - Westfalenhalle 1 (ausverkauft), 26.04. Dortmund - Westfalenhalle 1, 27.04. Erfurt - Messehalle, 30.04. Nürnberg - Arena, 01.05. München - Olympiahalle, 03.05. Stuttgart - Schleyerhalle, 04.05. Frankfurt - Festhalle, 08.05. Leipzig - Messehalle, 10.05. Kiel - Ostseehalle, 11.05. Köln - Kölnarena, 12.05. Bielefeld - Seidenstickerhalle (ausverkauft), 14.05. Hamburg - Sporthalle, 17.05. Bremen - Stadthalle, 18.05. Hannover - Eilenriedehalle, 19.05. Göttingen - Lokhalle, 24.05. A-Wien - Arena Open Air, 25.05. A-Innsbruck - Hafen, 26.05. A-Bregenz - Festspielhaus

Stephan Köhnlein, AP


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Zuletzt geändert am 10. Februar 2002 19:13 von tea

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