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Beziehungsdrama in Südafrika:

Amokläufert tötet elf Menschen

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Nach einem Feuergefecht mit der Polizei brachte sich der 28 Jahre alte Täter selbst um.

East London - Ein abgewiesener Liebhaber hat bei einem Amoklauf in Südafrika zehn Menschen erschossen und mindestens sieben verletzt. Nach dem Blutbad in der Nähe der Stadt East London nahm er sich das Leben.

Der 28 Jahre alte Wachmann habe es möglicherweise nicht ertragen, dass seine Freundin nach siebenjähriger Beziehung mit ihm Schluss gemacht habe, hieß es. In Medienberichten war auch von 19 Verletzten die Rede, die Polizei sprach hingegen von 7.

Selbstmord nach Feuergefecht

Der Mann hatte mit seiner Freundin, die nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte, reden wollen. Die Frau weigerte sich, ihr Haus im Township Mdantsane zu verlassen. Als sie sich von einem Freund überreden ließ, doch herauszugehen, trafen sie die tödlichen Schüsse, wie Polizeisprecher Stephen Marais sagte. Anschließend fuhr der Mann zum Elternhaus der Frau, erschoss zunächst auf der Straße einen Fremden und brachte dann den Vater der Freundin sowie zwei ihrer Verwandten um. Anschließend feuerte er in einer Bar wild um sich.

Auf der Flucht raste der 28-Jährige mit dem Auto in ein Gebüsch und wollte sich in seinem eigenen Haus verschanzen. Dann lieferte er sich mit der Polizei ein Feuergefecht, bevor er sich erschoss. Sieben Menschen mussten sich nach dem zwei Stunden langen Amoklauf im Krankenhaus behandeln lassen. Angehörige und Freunde standen am Sonntag noch unter Schock. Viele hatten dem Mann eine derart grausame Tat nicht zugetraut.

Mord gehört zum Alltag - Polizei ist machtlos

Ungewöhnlich ist das tödliche Beziehungsdrama für Südafrika nicht, das Land hat eine der höchsten Kriminalitätsraten der Welt. Große Einkommensunterschiede und weit verbreitete Armut machen dem früheren Apartheids-Staat zu schaffen. 2001 wurden dort 21 000 Menschen ermordet. Im November hatte Sicherheitsminister Steve Tshwete zugegeben, dass die Polizei nichts dagegen unternehmen könne. Die meisten Taten hängen mit Familien- und Beziehungsproblemen zusammen, mit Alkoholmissbrauch, Untreue und Geldnot. (Achtung: Dazu hat dpa ein Stichwort "Amoklauf" gesendet,

dpa - Foto: AP


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Zuletzt geändert am 10. Februar 2002 18:15 von mwege

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