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Briten trauern um Prinzessin Margaret:

"Sie war die Diana ihrer Zeit"

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Das einstige "enfant terrible" der britischen Royals, Prinzessin Margaret, wurde 71 jahre alt.

London - Über dem Buckhingham-Palast weht der Union-Jack am Sonntag auf Halbmast. Aber die Reaktionen auf den Tod von Prinzessin Margaret sind weit entfernt von den öffentlichen Trauerbekundungen nach dem tragischen Ende von Prinzessin Diana im Jahr 1997.

Einige Blumengebinde hängen an den Toren des Palastes, mehr sind es vor Margarets Residenz, dem Kensington-Schloss in London. Der Tod der 71-jährigen Margaret, die lange Zeit als schillerndstes Mitglied der Königsfamilie galt, löst keine Schockwelle aus wie das jähe Ende der 36 Jahre jungen Lady Di vor fünf Jahren.

"Unvergessliche Schönheit"

Die "Königin der Herzen" war in Paris durch einen dramatischen Verkehrsunfall aus dem Leben gerissen worden; die seit längerer Zeit an den Rollstuhl gefesselte Prinzessin Margaret starb friedlich im Krankenhaus an den Folgen ihres vierten Schlaganfalls. Die weniger starke Anteilnahme an Margarets Tod hängt auch damit zusammen, dass das "enfant terrible" der Windsors vor nunmehr mehr als vier Jahrzehnten in den behäbigen 50er Jahren Schlagzeilen machte, als viele der heute lebenden Briten noch gar nicht auf der Welt waren.

Auf einer Schleife an einem Blumenkranz an der Umzäunung von Buckhingham Palace wird der "lebenslustigen Prinzessin" gedacht, die "auf immer in unseren Herzen, Seelen und Gedanken leben wird". Auf einem Gebinde vor dem Kensington-Schloss wird wehmütig an die "unvergessliche Schönheit und die liebevolle Güte" der Verstorbenen erinnert. Als der Konvoi mit dem Sarg am Samstagnachmittag die Londoner King-Edward-VII-Klinik verlässt, lehnen sich zahlreiche Anwohner aus ihren Fenstern. Etwa 300 Margaret-Fans versammeln sich vor dem Schloss, um die Überführung der sterblichen Überreste aus dem Krankenhaus in ihre Residenz mitzuerleben.

"Sie war so ein liebreizender Mensch"

"Sie war die Diana ihrer Zeit", sagt die 30-jährige Tracy Stansfield ehrfürchtig. Sehr elegant und glamourös sei sie gewesen und in den 40er und 50er Jahren eine wahre Schönheit. Beryl England, mit 71 Jahren ebenso alt wie die Dahingeschiedene, hat Mühe zu sprechen. Sichtlich betroffen, stößt sie nur wenige Worte hervor: "Ich erinnere mich noch an sie als ganz junges Mädchen. Sie war so ein liebreizender Mensch". Dann bricht ihre Stimme, und sie wendet sich ab.

Queen Mum in kritischem Zustand

Die Fernsehsender stellen ihr Programm nicht vollständig um, wie sie es für den Fall des Todes von Margarets vier Jahre älteren Schwester, Königin Elizabeth II., oder der 101-jährigen Queen Mum planen. Deren labile Gesundheit gibt nun umso mehr Anlass zur Besorgnis - noch mehr als schon vor dem Tod ihrer jüngsten Tochter.

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Zuletzt geändert am 10. Februar 2002 16:30 von mwege

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